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Die grössten Klimaschützer

Die deutsche Nichtregierungsorganisation Germanwatch veröffentlicht jährlich einen Klimaschutzindex, auf dem die grössten Klimaschützer und -sünder weltweit aufgeführt werden. Das Klimaabkommen von Paris, das auf der UNO-Klimakonferenz COP21 im Jahr 2015 verabschiedet worden war und dem als letztes Mitgliedsland bei der derzeit in Bonn stattfindenden Klimakonferenz Syrien beigetreten ist, sei ein Meilenstein, schreiben die Wissenschafter in ihrem diesjährigen Bericht. Dennoch bleiben die Ränge 1 bis 3 des Klimaschutzindex unbesetzt, «da auch nach dem Inkrafttreten des Pariser Klimavertrags bisher kein Land genug getan hat, um die gefährlichen Folgen des Klimawandels abzuwenden», heisst es im Germanwatch-Bericht.

Die Spitzenposition – also Platz 4 – hat 2017 Frankreich inne, gefolgt von Schweden, das durch seine niedrigen CO2-Emissionen punktet. Frankreich habe sich die Platzierung vor allem durch den «diplomatischen Erfolg» verdient, der durch den Klimavertrag zu Stande gekommen sei. Zugleich kritisieren die Experten, dass der Ausbau erneuerbarer Energien in Frankreich – wie in den meisten Industrieländern – viel zu langsam voranschreite. Auf den beiden letzten Plätzen in dem Ranking befinden sich Japan und Saudi-Arabien. Beide Länder setzen bei der Energiegewinnung auf ­Nuklearenergie beziehungsweise fossile Energieträger. (red)

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