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Die rechtsextreme Favoritin

Marine Le Pen Die Rechtsextremistin hat geschafft, was ihrem Vater und Vorgänger als Parteichef des Front National, Jean-Marie Le Pen, nie gelungen ist: Mit einer vergleichsweise moderaten Rhetorik hat die 48-Jährige die rechtsradikale Programmatik ihrer Partei salonfähig ­gemacht und auch Wähler aus der bürgerlichen Mitte mobilisiert. Le Pen distanziert sich zwar von den notorischen Provokationen ihres Vaters, der unter ­anderem wegen Holocaust-Leugnung verurteilt worden ist, steht aber selbst ebenfalls für eine extrem restriktive Immigrations- und Integrationspolitik, radikalen Protektionismus sowie den Ausstieg aus der Europäischen Union. Le Pens Wahlprogrammatik wird bisweilen als sozial-nationalistisch bezeichnet: Mit sozialen Reformversprechen spricht die FN-Parteichefin auch ein traditionell linkes Wählermilieu an.

Aktuelle Umfragen schreiben der Globalisierungsgegnerin Le Pen 22 Prozent der Stimmen gut. Diese guten Umfragewerte sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen: Eine Anfang Jahr veröffentlichte Statistik zeigte, dass mehr als 50 Prozent der Franzosen Le Pen für eine Gefahr für die Demokratie halten. (isd)

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