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Die Saat der Salafisten

Kommentar
Stefan Brändle, Paris
Stefan Brändle.

Stefan Brändle.

Vor einem Jahr ermordete wohl ein Westafrikaner die ­jüdische Rentnerin Sarah Halimi in Paris durch einen Wurf vom Balkon. Am ver­gangenen Freitag brachte ein Maghrebiner vermutlich die Holocaust-Überlebende Mireille Knoll mit Messerstichen um.

In den Medien wird debattiert: Wer war da am Werk? Die Mordtaten erscheinen wie das Konzentrat einer Ideologie, die nicht nur Terrorakte auslöst: Sie nistet sich auch zunehmend in den Banlieue-Vierteln der französischen Einwandererzone ein. Diese Ideologie ist brutal, antisemitisch, pathologisch und kriminell – genau wie die Morde an zwei älteren Menschen, die nach der Verfolgung durch die Nazis nun eine neue Form der Bedrohung erfahren.

Diese islamistische Ideologie wirkt in Frankreich offenbar so stark, dass sie sich verselbstständigt: Sie findet labile und randständige Helfershelfer, die von sich aus zur Tat schreiten. In der Pariser S-Kartei für Gefährder finden sich über 10 000 Namen. Das ist nicht nur für die Juden Frankreichs ungemütlich.

Stefan Brändle, Paris

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