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Die Verurteilung einer Frau, die Mohammed pädophile Neigungen nahelegte, ist rechtens

Die Verurteilung einer Österreicherin, die dem Propheten Mohammed pädophile Neigungen nahelegte, ist rechtens. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg am Donnerstag und wies die Beschwerde der Frau ab.
Die «fremden Richter» haben einen Entscheid eines österreichischen Gerichts geschützt: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. (Bild: Keystone)

Die «fremden Richter» haben einen Entscheid eines österreichischen Gerichts geschützt: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. (Bild: Keystone)

Die Frau hatte sich auch in früheren Instanzen erfolglos gegen das Urteil eines Wiener Gerichts gewehrt, das sie wegen Herabwürdigung religiöser Lehren 2011 zu einer Geldstrafe von 480 Euro verurteilt hatte.

Die in Wien lebende Frau hatte demnach 2009 bei einem Vortrag zu den «Grundlagen des Islam» die Ehe zwischen dem Propheten Mohammed und einem sechsjährigen Mädchen kritisiert. «Ein 56-Jähriger und eine Sechsjährige? - Wie nennen wir das, wenn es nicht Pädophilie ist?», sagte sie demnach.

Das Menschenrechtsgericht entschied nun, die österreichischen Gerichte hätten die Aussagen der Frau zu Recht als beleidigenden Angriff auf den Propheten des Islam eingeordnet. Sie hätten damit auch «das legitime Ziel der Wahrung des religiösen Friedens» verfolgt. Das Grundrecht auf freie Meinungsäusserung der Frau werde durch die Urteile nicht verletzt. (sda afp)

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