Beben
Erdbeben erschüttert Ostküste der USA: Zwei AKW abgeschaltet

Nach einem Erdbeben an der Ostküste der USA ist das US-Verteidigungsministerium in Washington evakuiert worden. Zudem wurden zwei Atomkraftwerke automatisch abgeschaltet. Das Beben hatte eine Stärke von 5,8 und war bis nach Toronto zu spüren.

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In der US-Hauptstadt Washington schwankten zahlreiche Gebäude. Viele Gebäude wurden evakuiert, in den Strassen versammelten sich tausende Menschen. Telefone und Ampeln fielen aus. Neben dem Pentagon wurden auch das Weisse Haus und das Kapitol geräumt.

Laut CNN war das Beben auch in New York zu spüren. Über den Kurznachrichten-Dienst «Twitter» meldete eine Frau, dass die Erdstösse sogar im kanadischen Toronto bemerkbar waren. Über mögliche Verletzte und Schäden liegen noch keine Angaben vor.

Das Pentagon wurde evakuiert.

Das Pentagon wurde evakuiert.

Keystone

Nach dem Erdbeben haben sich zwei Reaktoren des Atomkraftwerks North Anna Power Station in Louisa County im US-Staat Virginia automatisch abgeschaltet. Wie die US-Atomenergiebehörde miteilte, seien vier Dieselgeneratoren angesprungen, um die Sicherheitssysteme in dem Atomkraftwerk mit Strom zu versorgen. Ein Vertreter der US- Atomenergiebehörde erklärte, es seien zunächst keine Schäden festgestellt worden.

Das Epizentrum lag laut US-Erdbebenwarte im Bundesstaat Virginia, rund 130 Kilometer südwestlich von Washington. In dieser Region an der Ostküste der USA ereignen sich unregelmässig Erdbeben. Diese dauern in der Regel kurz und übersteigen selten 4,5 Punkte auf der Richterskala. (pi)

Update folgt.