Flugverkehr nach Zwischenfall am Flughafen Hannover lahmgelegt

Ein Autofahrer ist am Samstagnachmittag auf das Vorfeld des Flughafens Hannover gelangt. Aufgrund des Zwischenfalls wurde der Flugverkehr eingestellt.

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(sda dpa) Nach einem Zwischenfall am Flughafen Hannover ist am Samstagnachmittag der Flugverkehr dort eingestellt worden. Ein Autofahrer war mit seinem Fahrzeug auf das Vorfeld gelangt, berichtete die deutsche Bundespolizei. Der Fahrer wurde gestellt und in Gewahrsam genommen. Sein Motiv war zunächst völlig unklar.

Ob der Fahrer des Autos mit polnischem Kennzeichen einen Anschlag verüben wollte oder aus einem anderen Grund auf das Vorfeld gefahren ist, wurde laut Bundespolizei am Nachmittag untersucht. Auch ob Drogen oder Alkohol im Spiel waren, war noch Gegenstand von Ermittlungen.

Der Mann sei durch ein Tor auf das Feld gelangt. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Fahrer verwirrt sei, sagte ein Sprecher der Bundespolizei der Nachrichtenagentur DPA.

Nach dem Zwischenfall war der Flugverkehr am frühen Abend zunächst noch eingestellt. Es gebe keine Starts und Landungen. Flugzeuge, die in der Luft seien, würden umgeleitet, hiess es.

Der Flughafen Hannover-Langenhagen ist ein internationales Drehkreuz. Er bietet sowohl innerdeutsche als auch internationale Flugverbindungen an. Die in Hannover beheimatete Fluggesellschaft Tuifly fliegt von hier zahlreiche Ziele an. Drei nahe beieinander liegende Terminals - A, B und C - gibt es. Im vergangenen Jahr hatte der Flughafen 5,87 Millionen Passagiere - im Vergleich: Zürich-Kloten kam auf 29,4 Millionen.