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Frankreich verabschiedet sich am Sonntag mit einer grossen Trauerfeier von Jacques Chirac

Mit einer grossen Trauerfeier im Pariser Invalidendom nimmt Frankreich Abschied vom verstorbenen früheren Präsidenten Jacques Chirac. Die Zeremonie sei für Sonntagnachmittag geplant, teilte die Familie am Freitag mit. Am Montag soll Chirac dann im kleinsten Kreise beigesetzt werden.
SDA

Auf Wunsch der Familie soll die Zeremonie im Invalidendom Chiracs Rolle als volksnaher Staatschef unterstreichen. Die Franzosen sollen demnach die Möglichkeit erhalten, sich um den Sarg ihres ehemaligen Präsidenten zu versammeln.

Dies würdige «die starke Beziehung, die Jacques Chirac zu den Franzosen hatte», sagte sein Schwiegersohn Frédéric Salat-Baroux, der mit Chiracs Tochter Claude verheiratet ist. «Alle die ihn lieben, können kommen», betonte er mit Blick auf die Trauerfeier im Invalidendom.

Hunderte Menschen trugen sich im Elysée-Palast in Kondolenzbücher ein. Chirac sei ein «grosser Humanist» gewesen, schrieb ein Besucher. Der Ex-Staatschef bleibe in Erinnerung, weil er Frankreich im Ausland würdig vertreten habe, schrieb ein anderer.

Beisetzung im Grab der Tochter

Am Montag soll Chirac auf dem Pariser Friedhof Montparnasse in dem Grab beigesetzt werden, in dem bereits seine 2016 verstorbene Tochter Laurence liegt. Dies entspreche dem Wunsch seiner Frau Bernadette, hiess es.

Am Montag wird Chirac zudem mit einer eintägigen Staatstrauer und einer Totenmesse in der Kirche Saint-Sulpice in Paris geehrt. Chirac war am Donnerstagmorgen im Alter von 86 Jahren gestorben. Er war von 1995 bis 2007 Präsident Frankreichs.

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