Deutschland
Fünf Monate vor den Wahlen: Umfragen sehen die AfD im Abwärtstrend

Gut fünf Monate vor der Bundestagswahl in Deutschland sehen Umfragen die rechtspopulistische AfD im Abwärtstrend. Im neuen INSA-"Meinungstrend" für die "Bild"-Zeitung sackt die Partei um zwei Punkte auf neun Prozent und fällt damit auf den niedrigsten Stand seit Ende Oktober 2015

Merken
Drucken
Teilen
Chefin der Alternative für Deutschland, Frauke Petry: Ihre Partei verliert laut Umfragen an Beliebtheit. (Archivbild)

Chefin der Alternative für Deutschland, Frauke Petry: Ihre Partei verliert laut Umfragen an Beliebtheit. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/MARKUS SCHREIBER

CDU/CSU und SPD liegen in dieser Umfrage weiterhin gleich auf, wobei die SPD einen halben Prozentpunkt auf 32,5 Prozent zulegt und sich damit leicht vor CDU/CSU mit unverändert 32 Prozent schiebt. Linke (9 Prozent) und FDP (6,5 Prozent) können ihre Werte leicht um jeweils einen halben Prozentpunkt steigern. Die Grünen verharren bei 6,5 Prozent.

Neben einer grossen Koalition aus SPD und CDU/CSU, die zusammen auf 64,5 Prozent käme, würde es in dieser Umfrage aktuell auch knapp für Rot-Rot-Grün reichen. SPD, Linke und Grüne kämen zusammen auf 48 Prozent. Alle anderen Koalitionsoptionen wären ohne Mehrheit.

Die 2013 gegründete Alternative für Deutschland (AfD) war bei der nationalen Parlamentswahl im selben Jahr knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Inzwischen ist sie in 11 von 16 Länderparlamenten vertreten. Bei der Wahl im Saarland am 26. März schnitt sie aber deutlich schlechter ab als bei den fünf Landtagswahlen 2016.