Deutschland

Gelder für Missbrauchsopfer: Deutsche Bischöfe wollen sich einigen

Die deutschen katholischen Bischöfe wollen sich bei ihrer am Dienstag begonnen Herbstvollversammlung möglichst auf konkrete Anerkennungszahlungen für die Opfer des sexuellen Missbrauchs durch Priester einigen.

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Georg Bätzing, Bischof von Limburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, gibt am Rande der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz ein Statement vor der Presse ab. Foto: Arne Dedert/dpa

Georg Bätzing, Bischof von Limburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, gibt am Rande der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz ein Statement vor der Presse ab. Foto: Arne Dedert/dpa

Keystone/dpa/Arne Dedert

"Es geht uns um ein einheitliches System", betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, am Dienstag zu Beginn des Treffens in Fulda.

"Wir wollen, dass jede Betroffene, jeder Betroffene einen Zugang dazu hat", sagte Bätzing. "Wir wollen, dass ein unabhängiges Gremium entscheidet - auch über die Höhe der Leistungen, die gezahlt werden." Dabei werde man sich orientieren an gerichtlichen Urteilen zu Schmerzensgeldern. "Da sind auch Summen genannt, und diese Summen spiegeln sich auch im Papier, das wir der Bischofskonferenz jetzt zur Abstimmung vorlegen, wider", sagte Bätzing. Die Zahlen sollten am Donnerstag zum Abschluss des Treffens veröffentlicht werden.