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Giftanschlag: EU stellt sich hinter May

Mit deutlichen Worten sprachen die EU-Staats- und -Regierungschefs gestern Russland die Verantwortung für den Giftanschlag in Salisbury zu. Es sei «höchst wahrscheinlich», dass Russland hinter der Attacke auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal stecke, es gebe «keine andere plausible Erklärung», heisst es in einer Stellungnahme der 28 Mitgliedstaaten. Sie würden sich dabei auf Ausführungen der britischen Premierministerin Theresa May stützen. Die EU hat ihren Botschafter aus Moskau zu Gesprächen zurückbeordert.

Etliche Regierungschefs liessen zudem durchblicken, dass auch sie Diplomaten abziehen wollen. May zeigte sich erfreut: Es sei richtig, dass gegen die Bedrohung europäischer Werte eine gemeinsame Reaktion erfolge. EU-Diplomaten wollten nicht ausschliessen, dass es zu neuen Sanktionen gegen Russland kommen könnte. (rhb)

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