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Nordkorea-Gipfel findet nun doch statt

Der Gipfel zwischen Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un wird nach Angaben des US-Präsidenten nun doch am 12. Juni stattfinden.
Renzo Ruf, Washington
US-Präsident Donald Trump und der ehemalige Spionage-Chef Nordkoreas, Kim Yong Chol. (Bild: Andrew Harnik/AP (Washington, 1. Juni 2016))

US-Präsident Donald Trump und der ehemalige Spionage-Chef Nordkoreas, Kim Yong Chol. (Bild: Andrew Harnik/AP (Washington, 1. Juni 2016))

Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un soll nun doch stattfinden. Dies verkündete Trump am Freitag im Weissen Haus, nachdem er sich zuvor während mehr als einer Stunde mit einem ranghohen Unterhändler Kims unterhalten hatte.

«Wir werden uns am 12. Juni in Singapur treffen», sagte der Präsident – der eben dieses Treffen am Donnerstag der vorigen Woche abgesagt hatte, weil die nordkoreanische Seite hochrangige Vertreter der amerikanischen Regierung beleidigt habe. Trump schraubte in seiner Stellungnahme vor den Medien im Weissen Haus zugleich die Erwartungen in den Gipfel herunter. Er sagte, er werde das Treffen vor allem dazu nutzen, den nordkoreanischen Diktator kennenzulernen. Auch sei vielleicht, als symbolische Geste, die formelle Unterzeichnung einer Erklärung geplant, die formal das Ende des Korea-Krieges besiegeln könnte.

Trump erhielt Brief von Kim Jong Un

Trump hatte am Freitag im Oval Office des Weissen Hauses den ehemaligen Spionage-Chef Nordkoreas, Kim Yong Chol, zu einer Unterredung getroffen. Kim überbrachte Trump einen Brief des nordkoreanischen Diktators – blieb dann aber zu einem längeren Treffen, an dem im Beisein von Aussenminister Mike Pompeo die drängendsten Fragen in den bilateralen Beziehungen besprochen wurden. Der US-Präsident sagte, er wisse nicht, was im Brief Kims stehe. Er habe ihn noch nicht gelesen. Die Wirtschaftszeitung «Wall Street Journal» hatte aber zuvor berichtet unter Verweis auf informierte Kreise, dass Kim schriftlich sein Interesse am Gipfeltreffen in Singapur signalisiert habe.

Trump sagte, dass die USA die scharfen Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea nur dann widerrufen würden, wenn Nordkorea ein klares Bekenntnis zum vollständigen Abbau der Massenvernichtungswaffen ablegen werde. Der Präsident sagte aber auch, dass es sich dabei «um einen Prozess» handle, und er von den Nordkoreanern nicht erwarte, dass dies von einem Tag auf den anderen erfolge. (rrw)

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