Fessenheim
Greenpeace-Aktivisten werden angeklagt und erhalten Einreiseverbot

Die Greenpeace-Aktivisten, die vergangenen Dienstag das Atomkraftwerk Fesseheim stürmte, müssen sich vor Gericht verantworten. Ihnen droht eine Geldstrafe und Gefängnis. Sie erhalten zudem ein zweijähriges Aufenthaltsverbot für Frankreich.

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«Stop risking Europe» heisst das Motto der Organisation Greenpeace.
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Greenpeace-Aktivisten besetzen AKW Fessenheim
«stop nuclear!» steht auf einem weiteren Plakat.
Die Aktivistin steht hinter dem Motto.
Weitere Aktivisten stehen vor dem Eingang des AKWs.

«Stop risking Europe» heisst das Motto der Organisation Greenpeace.

ho/Greenpeace

Die Mitglieder von Greenpeace, die am vergangenen Dienstag in einer symbolischen Aktion das AKW Fessenheim besetzt hatten, müssen sich am 4. September vor einem französischen Gericht verantworten.

Laut den beiden elsässischen Tageszeitungen «l'Alsace» und «Dernières Nouvelles d'Alsace» droht ihnen eine Geldstrafe von maximal 75'000 Euro und eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren.

52 von 56 Greenpeace-Mitgliedern, die an der Aktion teilgenommen haben, erhielten ein zweijähriges Aufenthaltsverbot für Frankreich. Die französische Gendarmerie hatte am Dienstagvormittag 300 Beamten in Fessenheim mobilisiert.

Die festgenommenen Greenpeace-Aktivitisten wurden zur Untersuchungshaft auf 23 Polizeiwachen verteilt und am Mittwochnachmittag wieder freigelassen. (psc)