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Heldengedenken und ein 200 Kilometer langes Banner

Mit viel Pomp und Pathos hat Bolivien gestern den «Dia del Mar», den «Tag des Meeres», gefeiert. In der Hauptstadt La Paz wurde eine Militärparade abgehalten, Staatspräsident Evo Morales ehrte den Kriegshelden Eduardo Abaroa auf dem gleichnamigen Platz in der Stadt. Abaroa starb im Salpeterkrieg den Heldentod.

Bereits vor knapp zwei Wochen hatte in Bolivien eine spezielle Aktion zum Meereskonflikt für Aufsehen gesorgt. Rund 17'000 Soldaten und 4000 Polizisten rollten ein knapp 200 Kilometer langes blaues Banner auf der Landstrasse zwischen La Paz und der Stadt Oruro aus, um der Forderung nach einem Meereszugang Ausdruck zu verleihen. Gegen 100'000 Menschen haben laut der Regierung an dieser speziellen Kundgebung teilgenommen. «Diese Fahne, die grösste der Welt, ist ein lebendiges Zeichen unseres Willens, eine über 100 Jahre währende Isolation zu überwinden», tönte Staatschef Morales. (dlw)

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