Schottland
Hier setzt Grossbritannien fünf Milliarden Franken in den Sand

Die Britische Marine hat ihr Prestigeboot vor Schottland in den Sand gesetzt. Es hat weder Verletzte noch einen nuklearen Vorfall gegeben.

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«Wir haben eine brandneue Methode, mit der wir das U-Boot kontrollieren können», strahlte ein Marine-Kommandant letzten Monat noch gegenüber BBC. Seit Freitag morgen liegt das

Die schlimmsten Zwischenfälle der letzten Jaher

2009: Zwei Atombetriebene U-Boote aus Grossbritannien und Frankreich stossen im Atlantik zusammen.

2000: Ein defekter Torpedo versenkt das russische Atom-U-Boot Kursk - 118 Menschen sterben.

1994: Im Mittelmeer explodiert im französischen Atom-U-Boot Emeraude ein Generator. Heisser Dampf verbrüht oder erstickt zehn Menschen.

1989: In Flammen geht ein russisches Atom-U-Boot vor Norwegen unter, 48 Besatzungsmitglieder sterben.

Das berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin «Spiegel».

Das Boot ist nach einem Manöver das «ein bisschen» schief gegangen ist, auf Grund gelaufen, wie der britische «Telegraph» berichtet. Die 98 Crewmitglieder sind unverletzt und warten nun auf den Abend. Sobald die Flut kommt, werden sie Rettungsboote aus ihrer misslichen Lage befreien können.

Beim Boot handelt es sich um das grösste und modernste, das die britische Marine je gebaut hat; 7200 Tonnen schwer, ausgerüstet mit einem 35 Jahre lang laufenden Atomreaktor. Das britische Verteidigungsministerium teilt mit, das Boot sei wasserdicht geblieben und ein nuklearer Unfall nicht möglich.

Im Boot befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Waffen. Die HMS Astute ist gemäss BBC in der Lage, bis zu 38 Raketen zu befördern. (mik)