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Hinweise auf Putsch im Sudan: Militär kündigt Erklärung an

Im Sudan gibt es Hinweise auf einen Militärputsch. Armee und Sicherheitskräfte wurden am Donnerstag rund um das Verteidigungsministerium, Hauptstrassen und Brücken in der Hauptstadt Khartum gesichtet, während sich Tausende Menschen zu einem Protest gegen die Regierung versammelten.
Der sudanesische Präsident Omar al-Bashir, hier zu sehen bei einer Rede im Februar, ist gemäss Berichten eines sudanesischen Senders zurück getreten. (Bild ab Video: Keystone, Khartum, 22. Februar 2019)

Der sudanesische Präsident Omar al-Bashir, hier zu sehen bei einer Rede im Februar, ist gemäss Berichten eines sudanesischen Senders zurück getreten. (Bild ab Video: Keystone, Khartum, 22. Februar 2019)

(sda) «Die Streitkräfte werden in Kürze eine wichtige Stellungnahme abgeben», kündigte das staatliche Fernsehen an, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. «Seien Sie bereit.» Im staatlichen Radio wurde patriotische Musik gespielt.

Einem Bericht des Senders Al Arabija zufolge ist Präsident Omar al-Bashir zurückgetreten. Mehrere Regierungsmitglieder, darunter der Verteidigungsminister, sollen festgenommen worden seien. Es gab bislang keine offizielle Bestätigung dafür. Vor dem Verteidigungsministerium skandierten Demonstranten: «Wir haben gewonnen.»

In dem Land mit 40 Millionen Einwohnern gibt es seit Monaten Proteste gegen Präsident Omar al-Baschir, der seit 30 Jahren im Amt ist. Auslöser der Proteste waren Preiserhöhungen für Nahrungsmittel und andere Waren des Grundbedarfs. Seit der ölreiche Süden des Landes 2011 die Unabhängigkeit erlangte, rutschte Sudan in eine schwere Wirtschaftskrise.

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