Deutschland

Höherer CO2-Preis in Deutschland beschlossen

Der Emissionshandel in Deutschland soll im nächsten Jahr mit einem fixen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne starten. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Bundestag am Donnerstag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie der Grünen.

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ARCHIV - Das Kohlekraftwerk Mehrum und Windräder produzieren Strom. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

ARCHIV - Das Kohlekraftwerk Mehrum und Windräder produzieren Strom. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Keystone/dpa/Julian Stratenschulte

Die schwarz-rote Koalition wollte eigentlich mit 10 Euro anfangen. Auf Druck der Grünen hatte sich aber der Vermittlungsausschuss von Bundesrat (Länderkammer) und Bundestag Ende 2019 auf die Erhöhung geeinigt. Dies wird nun gesetzlich umgesetzt.

Der CO2-Preis verteuert Benzin und Diesel sowie Heizöl und Erdgas. Er soll in den kommenden Jahren schrittweise steigen. Ziel ist, fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger attraktiv zu machen und zum Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen anzuregen.

Kritik kam von der Opposition. So sagte der AfD-Abgeordnete Marc Bernhard, die deutsche Regierung zocke die Bürger ab und führe die Autoindustrie an den Abgrund. Stattdessen sollten mehr klimafreundlichere alternative Kraftstoffe eingesetzt werden, um den CO2-Ausstoss zu senken.