Mandela
In New York, London und Johannesburg: So trauert die Welt um einen Helden

Nach der Nachricht vom Tod Nelson Mandelas haben sich über 100 Trauernde in Johannesburg vor dem dessen Haus versammelt. Auch im Harlem Quartier von New York gingen die Leute nach der Todesmeldung auf die Strasse.

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Die Welt trauert um Nelson Mandela
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In London trauern Engländer um den grössten Sohn Südafrikas.
Im Harlem Quartier in New York wird die Meldung von Mandelas Tod per Leuchtreklame verkündet.
Viele schwarze New Yorker trauern um den südafrikanischen Volksheld.
Gedenkminute beim NHL-Spiel zwischen den Montreal Canadiens und den Boston Bruins.
Ein Mann legt Blumen unter die Mandela-Statue im Parliament Square in London.
Auch am Times Square in New York wird der Tod von Nelson Mandela prominent vermeldet.
US-Präsident Barack Obama sagte in seiner Rede, er habe sich wie unzählige Millionen durch Mandela inspirieren lassen.
Schweigeminute im UNO-Hauptquartier in New York.
Kanadas Premierminister Stephen Harper überbringt der Familie von Mandela seine Wünsche aus Ottawa.
Kurz vor der Todesmeldung: Polizeiautos vor Mandela's Haus in Johannesburg

Die Welt trauert um Nelson Mandela

Keystone

Sie sangen Lieder und tanzten. Andere gedachten dem Verstorbenen schweigend. "Es ist schon spät, aber ich möchte, dass meine Kinder sich daran erinnern, wer Mandela war", sagte der 35-jährige Geschäftsmann Philip Sikhumbuzo mit seinen beiden Kindern an der Hand.

Die Führer der Freiheitsbewegung und heutigen Regierungspartei ANC würdigten derweil ihren Anführer als Giganten. "Er war der Inbegriff von Demut, Gleichheit, Gerechtigkeit, Frieden und der Hoffnung von Millionen, hier und im Ausland", hiess es in einer von südafrikanischen Medien verbreiteten Erklärung.

Der ANC rief die Landsleute auf, nicht zu verzweifeln. "Er lebt in jedem von Euch und in Euren Häusern weiter, weil er sein Leben an uns alle gegeben hat."