Israel
Internationale Empörung über Ermordung israelischer Teenager

US-Präsident Obama hat die Ermordung der drei entführten israelischen Jugendlichen aufs Schärfste verurteilt. Er bezeichnete die Tat als "sinnlosen Terrorakt gegen unschuldige Jugendliche" und sprach den Familien der drei Teenager sein Beileid aus.

Merken
Drucken
Teilen
US-Präsident Obama hat die Ermordung der drei entführten israelischen Jugendlichen aufs Schärfste verurteilt.

US-Präsident Obama hat die Ermordung der drei entführten israelischen Jugendlichen aufs Schärfste verurteilt.

Keystone

Dies teilte das Weisse Haus am Montag in Washington mit. Obama habe Israel und den Palästinensern die volle Unterstützung der USA zugesichert, um die Täter zur Rechenschaft zu bringen.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon äusserte sich ähnlich. Er hoffe, dass Israelis und Palästinenser "zusammen arbeiten werden, um schnell die Verantwortlichen zu finden und vor Gericht zu stellen", erklärte Ban in New York.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel reagierte "geschockt" auf die Nachricht vom Tod der drei israelischen Jugendlichen. "Es handelt sich um eine verabscheuenswürdige Tat, für die es keinerlei Entschuldigung geben kann", erklärte Merkel am Montagabend in Berlin. Ihr Mitgefühl gelte den Familien und Freunden der Jugendlichen.

Auch der französische Präsident François Hollande und der britische Premier David Cameron haben die Ermordung auf das Schärfste verurteilt. Während Hollande von einem "feigen Mord" sprach, verurteilte Cameron den "entsetzlichen und unentschuldbaren Terrorakt". Er sei "zutiefst betrübt", fügte der britische Premier in einer am Montagabend in London verbreiteten Erklärung hinzu. Cameron und Hollande sprachen den Familien der drei Jugendlichen ihr Mitgefühl aus.

Auch Papst Franziskus hat den Familien der drei ermordeten israelischen Jugendlichen sein Mitgefühl ausgesprochen. "Papst Franziskus schliesst sich dem unsagbaren Schmerz der Familien an, die von dieser mörderischen Gewalt getroffen wurden", erklärte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi am Montagabend in Rom.

Die Ermordung unschuldiger Menschen sei ein "verabscheuenswertes und indiskutables Verbrechen" und ein "schlimmes Hindernis auf dem Weg zum Frieden, den wir unermüdlich weitergehen müssen und für den wir uns einsetzen und beten müssen."

Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat eine Dringlichkeitssitzung der Palästinenserführung für Dienstag einberufen. Dabei solle es um die Auswirkungen der jüngsten Entwicklungen gehen, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur "Wafa" am Montag.