Internationale Glückwünsche für Obama

Die Präsidenten der EU- Kommission und des Europäischen Rats haben ihrem transatlantischen Partner Barack Obama zur Wiederwahl als US-Präsident gratuliert. José Manuel Barroso und Herman Van Rompuy schickten noch am frühen Mittwochmorgen ihre Glückwünsche aus Brüssel.

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José Manuel Barroso (links) und Herman Van Rompuy gratulierten Barack Obama. Das Bild stammt vom 5. November in Laos. (Bild: Keystone)

José Manuel Barroso (links) und Herman Van Rompuy gratulierten Barack Obama. Das Bild stammt vom 5. November in Laos. (Bild: Keystone)

Brüssel. «Die Vereinigten Staaten sind ein strategischer Schlüsselpartner der EU und wir freuen uns darauf, die in den vergangenen vier Jahren etablierte, enge Zusammenarbeit mit Präsident Obama fortzusetzen», heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker sagte in Singapur, die künftige Zusammenarbeit werde nun «leichter» sein, da dies am Beginn einer zweiten Amtszeit eines US-Präsidenten immer so sei.

«Während seiner ersten Amtszeit konzentriert sich der Präsident normalerweise auf die schwierigen inneren Fragen», sagte Juncker. In der zweiten Amtszeit hätten US-Präsidenten die Tendenz, «die europäische Identität insgesamt wieder zu entdecken».

Der Präsident des Europäischen Parlaments sandte ebenfalls eine Glückwunschnote in die USA. Martin Schulz bot Obama die verstärkte Zusammenarbeit der Europaabgeordneten mit dem amerikanischen Kongress an, um - zum Beispiel in Handelsfragen - «die bestmögliche Gesetzgebung für beide Seiten» zu erreichen.

Präsident Barack Obama mit Frau Michelle (Bild: Keystone)
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Barack Obama in Chicago bei seiner Rede nach seiner Wiederwahl. (Bild: Keystone)
Grosse Freude in Chicago bei der Wahlparty. (Bild: Keystone)
Präsident Barack Obama mit Frau Michelle und seinen Töchtern Malia und Sasha. (Bild: Keystone)
Auch bei Vizepräsident Joe Biden und seiner Tochter Ashley. (Bild: Keystone)
Jubel bei Michelle und Barack Obama sowie Vize Joe Biden mit Gattin Jill. (Bild: Keystone)
Sie freuen sich in einem Hotel in Salt Lake City. (Bild: Keystone)
Barack Obama winkt nach der Rede seinen Anhängern zu. (Bild: Keystone)
Ein Mann schwenkt vor dem Weissen Haus in Washington eine Obama-Fahne. (Bild: Keystone)
Barack Obama nimmt Glückwünsche seiner Frau Michelle entgegen. (Bild: Keystone)
Klatschen, jubeln, Fähnchen schwingen: Barack Obama bleibt weitere vier Jahre Präsident. (Bild: Keystone)
Jubel in Chicago nach Obamas Wiederwahl. (Bild: Keystone)
Obamas Anhänger liegen sich in den Armen und feiern. (Bild: Keystone)
Eine enttäuschte Supporterin von Mitt Romney. (Bild: Keystone)
Auch in Arizona feiern die Demokraten den Sieg von Barack Obama. (Bild: Keystone)
Unterstützer von Barack Obama in New York brechen in Jubel aus. (Bild: Keystone)
Freudensprung vor der amerikanischen Flagge: Barack Obama bleibt Präsident. (Bild: Keystone)
Rockefeller Center in New York: Freude über den Sieg von Obama. (Bild: Keystone)
Er ist enttäuscht: Mitt Romney hats nicht geschafft. (Bild: Keystone)
Lange Gesichter bei den republikanischen Anhängern: Mitt Romney unterliegt Barack Obama. (Bild: Keystone)
Auch in Georgia jubeln Obamas Anhänger. (Bild: Keystone)
Jubelschrei in New Mexico. (Bild: Keystone)
Er ist enttäuscht über Romneys Niederlage. (Bild: Keystone)
Obama ist gewählt: Freudentränen in Las Vegas. (Bild: Keystone)
Grenzenloser Jubel in Atlanta. (Bild: Keystone)
Obamas Anhänger sind glücklich. (Bild: Keystone)
Sie freuen sich über die Wiederwahl von Barack Obama. (Bild: Keystone)
Auch auf einem grossen Plakat wird bereits die Wiederwahl von Barack Obama verkündet. (Bild: Keystone)
Erleichterung und Freude nach der Wiederwahl von Obama. (Bild: Keystone)
Barack Obamas Wiederwahl bringt seine Anhänger zum Tanzen. (Bild: Keystone)
Enttäuscht: Sie unterstützte Mitt Romney. (Bild: Keystone)
Grosser Jubel: CNN verkündet die Wiederwahl von Barack Obama. (Bild: Keystone)
"Das ist eine Zeit grosser Herausforderungen für Amerika, und ich bete, dass der Präsident Erfolg haben wird, unsere Nation zu führen", sagte Mitt Romney nach seiner Niederlage. (Bild: Keystone)
Der Republikaner tritt ans Mikrofon und gesteht seine Niederlage ein. (Bild: Keystone)
Ein Kuss für den Verlierer: Mitt Romney mit seiner Ehefrau Ann. (Bild: Keystone)
Die Freude über die Wiederwahl ist gross. (Bild: Keystone)
Mit Transparenten und einem Freudenschrei wird der Sieg gefeiert. (Bild: Keystone)
Nach der grossen Anspannung kommen die Emotionen. (Bild: Keystone)
Anhänger von Obama jubeln, als CNN die Wiederwahl ankündigt. (Bild: Keystone)
Ein Fahnenmeer für Obama. (Bild: Keystone)
Grosse Freude auch bei diesem Mann. (Bild: Keystone)
Hier wird nach der Wiederwahl gefeiert. (Bild: Keystone)
Zuvor mussten sich die Anhänger lange auf das Resultat gedulden. (Bild: Keystone)
Leute posieren mit einer Pappfigur von Barack Obama. (Bild: Keystone)
Angespannt beobachten die Wähler die Zahlen. (Bild: Keystone)

Präsident Barack Obama mit Frau Michelle (Bild: Keystone)

Lob von der NATO

Glückwünsche für den wiedergewählten US-Präsidenten Obama übermittelte auch NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Er lobte Obama als Führungsfigur. Mit Blick auf die bisherige Zusammenarbeit innerhalb der Militärallianz attestierte er Obama am Mittwochmorgen «herausragende Führungsqualitäten bei der Aufrechterhaltung dieses wichtigen Bündnisses».

Glückwunsche auch aus Israel: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt nach Obamas Sieges-Rede, die strategische Allianz zwischen den USA und Israel sei «stärker denn je». Er werde weiterhin mit Obama zusammenarbeiten, um die Interessen durchzusetzen, «die für die Sicherheit der israelischen Bevölkerung entscheidend sind».

Das Verhältnis zwischen Obama und Netanjahu gilt vor allem wegen unterschiedlicher Auffassungen im Umgang mit dem Iran, aber auch wegen des Konflikts mit den Palästinensern als belastet. Die Palästinenster ihrerseits setzen nach dem Wahlsieg Obamas auf die Unterstützung des US-Präsidenten bei ihrem Streben nach einem eigenen Staat.

«Wir hoffen, dass seine (Obamas) zweite Amtszeit eine Zeit des Friedens, der Stabilität und Demokratie sein wird, während derer die Zwei-Staaten-Lösung umgesetzt und Israel sich auf die Grenzen von 1967 zurückziehen wird», sagte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat dem Radiosender «Stimme Palästinas».

Gratulationen von allen Seiten

Als einer der ersten hatte der britische Premierminister David Cameron US-Präsident Barack Obama zu seiner Wiederwahl gratuliert. «Herzliche Glückwünsche für meinen Freund Barack Obama», schrieb Cameron am Mittwoch in einer Mitteilung über den Internet- Kurzbotschaftendienst Twitter. «Freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.»

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck beglückwünschte US- Präsident Obama zu seinem Wahlsieg. «Zu Ihrer Wiederwahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gratuliere ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, sehr herzlich», schrieb Gauck am Mittwoch an Obama.

Gauck hob hervor, beide Länder seien auf der Grundlage gemeinsamer Werte, der Freiheit, der Menschenrechte und der Demokratie, fest miteinander verbunden. Als Partner gleicher Werte und Überzeugungen trügen beide Länder auch gemeinsam Verantwortung in der Welt über die Landesgrenzen hinaus.

Belgiens Premierminister Elio Di Rupo gratulierte Barack Obama herzlich zum erneuten Einzug ins Weisse Haus. «Seine Wiederwahl ist ein ermutigendes Signal für die Zukunft der Vereinigten Staaten, der ganzen Welt und also auch für die unsere «, schrieb der sozialistische Politiker. (sda/dapd/afp/Reuters/dpa)