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Investitionen für die Jugend

Bis zu hundert Millionen Menschen: Das ist die Zahl, die immer wieder genannt wird, wenn es darum geht, die kommenden Zuwandererströme allein aus Afrika zu quantifizieren. Jede Woche wächst die Bevölkerungszahl des Kontinents um fast eine Million Menschen, viel schneller als seine seit langem lahmende Wirtschaft.

Im Fokus des Afrika-Gipfels in der ivorischen Wirtschaftsmetropole Abidjan steht denn auch die Schaffung von Jobs und Lebensperspektiven für die Jugend Afrikas. Dort leben heute 1,2 Milliarden Menschen – 60 Prozent von ihnen sind unter 25 Jahre alt. Nach UNO-Schätzungen wird sich die Gesamtbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf rund 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln. «Afrika muss Millionen von Jobs schaffen, um die Neuankömmlinge auf dem Arbeitsmarkt aufzunehmen», sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani in Abidjan. «Wenn das nicht passiert, werden unsere jungen Menschen die Hoffnung verlieren.» ­Folgen seien dann «Radikalisierung, vor allem in instabilen Regionen wie dem ­Sahelgebiet, aber auch weitverbreitete Migration». Er forderte deshalb schnell «einen Marshallplan für Afrika». (sda)

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