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ISTANBUL: Auslandstürken können über Verfassungsreferendum abstimmen

In der Schweiz, Österreich, Deutschland, Belgien, Dänemark und Frankreich können die Wahlberechtigten Türken in ausgewiesenen diplomatischen Vertretungen von Montag an bis zum 9. April über ein Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems in ihrem Land abstimmen.
Abstimmende am Montag vor dem türkischen Konsulat in Zürich. (Bild: EPA/ENNIO LEANZA)

Abstimmende am Montag vor dem türkischen Konsulat in Zürich. (Bild: EPA/ENNIO LEANZA)

Etwa 130'000 Personen türkischer Herkunft leben in der Schweiz, rund 95'200 sind berechtigt, sich an der Abstimmung über die Verfassungsreform in der Türkei, beteiligen.

Hierzulande stehen in den drei diplomatischen Missionen der Türkei in der Schweiz Urnen für die Abstimmung bereit. Ihre Stimme abgeben können Türkinnen und Türken bis am 9. April und zwar täglich von 9 bis 21 Uhr in der Botschaft in Bern sowie in den beiden Generalkonsulaten in Zürich und Genf.

Für eine Stimmabgabe sind laut türkischem Generalkonsulat in Genf eine Identitätskarte oder ein türkischer Pass nötig. Diese Dokumente könnten vor der Stimmabgabe auch gleich erneuert werden, sollten sie nicht gültig oder abgelaufen sein.

Eine weitere Möglichkeit über das Referendum abzustimmen besteht für Türken im Ausland an den Häfen und Flughäfen in der Türkei. Hier werden die Abstimmungsurnen vom Montag bis zum 16. April aufgestellt sein. Nicht möglich sind eine briefliche oder elektronische Abstimmung.

Wahlberechtigte müssen nicht in dem Konsulat ihre Stimme abgeben, in dem sie sich registriert haben. Sie können auch in einem anderen Wahllokal im Ausland oder an Grenzübergängen wählen. Grenzübergänge mit Wahlmöglichkeit sind unter anderem die Flughäfen Atatürk und Sabiha Gökcen in Istanbul, der Flughafen Esenboga in der Hauptstadt Ankara sowie mehrere Land- und Seeübergänge.

Zünglein an der Waage

Im Ausland leben rund 2,97 Millionen registrierte wahlberechtigte Türken. In Deutschland sind es rund 1,43 - mehr als in jedem anderen Land ausserhalb der Türkei. Es folgen Frankreich (326'000), die Niederlande (253'000), Belgien (138'000) und Österreich (109'000).

Weitere Länder mit einer hohen Zahl an Stimmberechtigten sind das nur von der Türkei anerkannte Nordzypern (105'000), die USA (100'000), die Schweiz sowie Grossbritannien (93'000).

In einigen Staaten beginnt die Abstimmung in den Auslandsvertretungen später, endet jedoch ebenfalls am 9. April. Die Auslandstürken machen rund fünf Prozent aller Stimmen aus - und könnten bei einem knappen Ergebnis das Zünglein an der Waage sein. Insgesamt sind rund 55,3 Millionen Menschen in der Türkei wahlberechtigt.

sda

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