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KAIRO: Mindestens 464 Tote bei Gewalt in Ägypten

Bei den jüngsten landesweiten gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten sind neuen Angaben der Übergangsregierung zufolge mindestens 464 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien 421 Zivilisten, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.
Leichen von Protestanten sind in der Al-Imene Moschee in Kairo aufgebahrt. (Bild: Keystone / EPA)

Leichen von Protestanten sind in der Al-Imene Moschee in Kairo aufgebahrt. (Bild: Keystone / EPA)

Demnach gab es allein bei der Räumung des Protestlagers Rabaa al-Adawija in der Hauptstadt Kairo 137 Tote und 57 weitere im kleineren Camp Al-Nahda. 227 Menschen seien bei gewaltsamen Auseinandersetzungen im Rest des Landes getötet worden. Das ägyptische Innenministerium hatte die Zahl der getöteten Sicherheitskräfte zuvor mit 43 angegeben.

Mursis Anhänger hatten seit dessen Sturz am 3. Juli auf den beiden öffentlichen Plätzen in Kairo in den Protestcamps ausgeharrt und seine Wiedereinsetzung ins Amt verlangt. Die Demonstranten sprachen von 2200 Toten und mehr als 10'000 Verletzten am Mittwoch. Mursi war vom Militär abgesetzt worden und wird an einem unbekannten Ort festgehalten. Die Muslimbrüder wollten noch am Donnerstag in Kairo zu einer neuen Kundgebung zusammenkommen.

Bild: Keystone
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Ägypten versinkt im Chaos

Die Übergangsregierung ordnete am Donnerstag die Schliessung des Grenzübergangs Rafah zum von der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas kontrollierten Gazastreifen an. Die Massnahme gelte bis auf Weiteres, hiess es aus Sicherheitskreisen. Bereits am Mittwoch waren der Notsand und nächtliche Ausgangssperren in Teilen Ägyptens verhängt worden.

sda/nop

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