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KANADA: Justin Trudeau: «Vielfalt ist eine Stärke, keine Schwäche»

Premierminister Justin Trudeau sieht keine Probleme in der Zusammenarbeit mit Donald Trump. Den G20-Gipfel bezeichnet er als Erfolg.
Gerd Braune, Ottawa
Weiss sich ins rechte Licht zu rücken: Kanadas Premierminister Justin Trudeau. (Bild: Darren Calabrese/Keystone (Toronto, 17. August 2015))

Weiss sich ins rechte Licht zu rücken: Kanadas Premierminister Justin Trudeau. (Bild: Darren Calabrese/Keystone (Toronto, 17. August 2015))

Interview: Gerd Braune, Ottawa

Justin Trudeau, Sie waren in diesem Jahr zweimal in Deutschland und trafen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin und kürzlich beim G20 in Hamburg. Sie waren 1982 als Zehnjähriger mit Ihrem Vater, Premier­minister Pierre Trudeau, bei Helmut Kohl. Haben Sie Deutschland auch als Privatperson besucht?

O ja, mehrmals. Als Teenager bin ich mit Rucksack mit einem ­Interrail-Ticket durch Europa gereist, und bei anderen Gelegenheiten habe ich Europa in den Ferien besucht. Und ich bin mehrmals durch den Frankfurter Flughafen gekommen. Aber das zählt natürlich nicht.

Deutschland und Europa sind Ihnen also vertraut.

Ja, sehr.

Viele Europäer blicken nun mit gestiegenem Interesse auf Ihr Land. Kanada wird als verlässlicher Partner gesehen, gerade das Gegenteil, was viele von den USA denken. Und sie erwarten, dass Kanada mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Ist das für Sie eine Belastung?

Die Reaktion, die wir international bekommen, ist sehr positiv für mich. Ich konzentriere mich sehr darauf, die Werte und Ansichten der Kanadier hervorzuheben und darzustellen. Kanada und die Kanadier haben sich nicht sehr verändert, als die Regierung vor zwei Jahren wechselte. Kanadier waren immer aufmerksam, interessiert zu helfen und sich in der Welt zu engagieren. Ich habe nicht das Gefühl, etwas anderes getan zu haben, als Kanadiern die Gelegenheit zu geben, so gesehen zu werden, wie sie immer auf der Weltbühne auftraten.

Aber trägt Kanada nun nicht mehr Verantwortung in den internationalen Beziehungen, militärisch oder in der Entwicklungshilfe?

Die Kanadier und die Welt verstehen, dass wir ein Land von mittlerem Gewicht sind, das auf verschiedene Arten einen grossen Einfluss haben kann. Aber wir werden nie das Gewicht von ökonomisch viel grösseren Ländern haben. Kanada hat immer darauf geachtet, wie es am besten helfen kann und was wir besonders gut können. Ein Beispiel sind unsere starken Beziehungen mit dem frankofonen Afrika wegen unserer Französisch sprechenden Bevölkerung. Wir haben eine starke Expertise rund um Zivilgesellschaft, Recht und Gesetz, und wir engagieren uns hier in der Welt. Wenn wir unsere Tradition als «peace keeper» sehen, dann wurden kanadische Entwicklungshelfer, Diplomaten und Soldaten immer als diejenigen angesehen, die wirklich da sind, weil sie helfen wollen, und nicht, um etwas aufzuzwingen, umzustürzen oder davon zu profitieren. Deshalb gibt es diese Offenheit gegenüber Kanada, sich konstruktiv in der Welt zu engagieren. Dies wird weiter die Erwartung sein.

US-Medien zeichneten Sie sehr früh im US-Wahlkampf als Anti-Trump, und dieses Bild haben viele in Europa aufgegriffen. Abgesehen davon, dass Sie beide Arbeitsplätze für die Mittelschicht schaffen wollen, sind Sie sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Wie gehen Sie mit Donald Trump um?

Ich möchte nicht die Tatsache herunterspielen, dass der Kern unseres ökonomischen Ansatzes und unserer Verantwortung als Regierung der gleiche ist wie seiner. Wir beide wollen Arbeitsplätze und Chancen für die Mittelklasse schaffen. Dies ist die grosse Herausforderung für so viele entwickelte Volkswirtschaften. Die Wachstumsstrategie, die wir in den vergangenen Jahrzehnten hatten, nutzte den wenigen, nicht den vielen. Sie half nur einem kleinen Prozentsatz der Bevölkerung, nicht der Mittelschicht und denen, die zu ihr aufschliessen wollen. Hier eine gemeinsame Grundlage zu haben, hilft sehr beim Umgang mit dem Präsidenten. Der andere Aspekt ist die Art der Beziehungen zwischen Kanada und den USA, die wie keine anderen Beziehungen zwischen zwei Ländern ist. Wir sind so sehr verbunden in gegenseitig nützlicher Weise, dass uns dies viele Möglichkeiten für eine konstruktive Beziehung eröffnet.

Nochmals zu Ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten. Sie nennen sich selbst Feminist. Sie heissen Flüchtlinge willkommen. Sie sind gegen das Errichten von Mauern. Sie sind für Inklusion. In jedem dieser Beispiele sind Sie genau das Gegenteil von dem, was Trump repräsentiert. Ist es da möglich, mehr als eine gute Arbeitsbeziehung aufzubauen?

Jede Führungsperson eines Landes respektiert das Recht einer anderen Führungsperson, seinem eigenen Land so zu dienen, wie es die Bürger seines Landes erwarten. Es geht nicht um Schwierigkeiten auf persönlicher Ebene oder gar eine Überraschung für Donald Trump, dass ich für kanadische Interessen und Rechte einstehe. Dass ich für unsere Interessen und Werte einstehe und zur gleichen Zeit eine konstruktive Arbeitsbeziehung mit den USA habe, ist weder für US-Amerikaner noch Kanadier eine Überraschung. Das erwarten Kanadier von ihrer Regierung: mit anderen klarzukommen und fest zu unseren Überzeugungen zu stehen.

Beim G20 arbeiteten Sie eng mit Kanzlerin Merkel zusammen. Aber am Ende schien das Gipfelcommuniqué schwach zu sein, mit Schlupflöchern beim Freihandel und nur 18 oder 19 Länder, die das Pariser Klimaabkommen unterstützen. War der G20 ein Fehlschlag?

Nein, der G 20 war ein Erfolg. Erinnern Sie sich an die Sorgen, die jeder hatte, bevor er in das Treffen ging, dass es gewaltige Spaltungen geben wird, dass einige Länder in die eine und andere in eine andere Richtung gehen werden und wir zu keinem Konsens bei vielen wichtigen Themen kommen werden. Aber wir kamen zu einem starken Communiqué. Dass die USA klargemacht haben, dass sie dem Pariser Klimaabkommen nicht folgen werden, kann man nicht dem G20- oder dem G7-Treffen anlasten, das wir zuvor hatten. Dies war eine Entscheidung der Vereinigten Staaten. Merkel konnte auf eine Weise einbinden, die einen klaren Pfad hin zu einem globalen Konsens schuf.

Waren Sie über die Krawalle überrascht?

Was ich seit langem sage, ist dieses: Es gibt Ängste und sogar Frustrationen bei den Bürgern draussen, die nicht das Gefühl haben, dass ihnen ihre Regierungen und die globalen Entscheidungsträger gut dienen. Es ist äusserst wichtig, dass wir in der G20 und anderswo diese Sorgen beherzigen, dass wir verstehen, dass diese Menschen darüber verärgert sind, dass Wachstum nicht fair verteilt wurde und nicht jedem eine faire und reale Chance auf Erfolg gibt. Politiker aus allen Ländern und jeder Couleur wären weise, wenn sie auf die Frustration, die sich in den Protesten äusserte, hören und sich sogar bemühen, sie zu verstehen.

Was bleibt nach dem G20-Gipfel vom «Westen» ohne die USA als Führungskraft? Welche Rolle haben Kanada oder Deutschland oder Frankreich zu spielen?

Wir sollten nicht nur auf Länder und Regierungen schauen – Deutschland spielt eine wichtige Rolle in Europa und global, Frankreich verstärkt sein Engagement, und Kanada sieht sich weiter in einer wichtigen Rolle, moderat, aber wichtig –, sondern darüber hinaus. Die Bürger zeigen, dass sie verstehen, wie vernetzt die Welt heute ist, dass man nicht in seiner kleinen Ecke in der Welt sitzen und seine Verantwortung für Entwicklungen auf der anderen Seite der Welt ignorieren kann. Es ist dieses Bewusstsein im Sinne von Verantwortungs­gefühl, sich zu engagieren, um Chancen zu schaffen und Lösungen zu finden, sei es durch Entwicklung, sei es durch Antwort auf Migration, sei es durch Konfliktbekämpfung und Stabilisierung von gescheiterten Staaten. Ich glaube, die Bürger verstehen, dass wir alle eine Rolle spielen, um eine bessere Zukunft für jeden zu schaffen.

Kanzlerin Merkel und auch Ihre Aussenministerin Chrystia Freeland haben gesagt, dass wir nicht mehr wie in der Vergangenheit auf die USA bauen können.

Wenn wir auf die Geschichte der USA blicken, dann gibt es Momente des Engagements mit der Welt und Momente eines stärker protektionistischen oder nationalistischen Denkens, und dieser Wandel vollzieht sich von Zeit zu Zeit. Wir gehen nun durch eine Phase, in der sich die USA unter der jetzigen Administration etwas stärker nach innen wenden oder sich zumindest auf das konzentrieren, was der Präsident «America first» nennt. Für andere Länder öffnet dies, Gelegenheiten und Verantwortung sicherzustellen, dass wir weiter über das globale Bild nachdenken.

Wird dies ein Schwerpunkt Ihrer G7-Präsidentschaft im kommenden Jahr sein?

Wir sind noch dabei, unser Programm festzulegen. Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass inklusives Wachstum, Wachstum für die Mittelschicht und wie wir sicherstellen können, dass jeder eine reale faire Chance auf Erfolg hat, im Zentrum stehen wird. Ein starkes Gewicht wird auch auf Fragen der Gleichberechtigung liegen, sicherzustellen, dass Frauen Zugang zu Arbeitsplätzen, Erfolg und Einfluss haben. Dies ist gut, nicht nur weil es richtig ist, sondern auch weil es klug ist.

Wir sahen Anfang des Jahres eine bemerkenswerte Un­sicherheit, ob das kanadisch-europäische Handelsabkommen Ceta von den Europäern unterzeichnet wird, und es besteht weiterhin eine Unsicherheit. Was bedeutet Ceta jenseits von Handel für die Partnerschaft zwischen der EU und Kanada?

Ein progressives Handelsabkommen ermöglicht Handel und Wachstum, der jedem in der Gesellschaft hilft. Dass wir uns auf Chancen für kleine Unternehmen, den Schutz von Arbeitnehmerrechten und den Schutz der Umwelt fokussieren, wird spürbaren Nutzen für die ganze Gesellschaft bringen. Darüber hinaus gibt es auch einen symbolischen Erfolg. Dass wir ein umfassendes Handelsabkommen zu einem Zeitpunkt unterzeichnen, an dem Befürchtungen über Protektionismus, Populismus, Globalisierung bestehen, dass wir zeigen, dass wir die ­Fähigkeit haben, konkret und positiv zusammenzuarbeiten, ist ein sehr wichtiges Symbol in Zeiten, in denen Menschen Angst haben um ihre Zukunft, die Zukunft ihrer Kinder und ihren ­Ruhestand. Zu zeigen, dass Regierungen über nationale und kontinentale Grenzen hinweg zusammenarbeiten können, um diese Ängste zu zerstreuen, ist eine sehr mächtige Botschaft.

Was passiert, wenn Ceta doch noch scheitert?

Kanada ist in vielen Verhandlungen engagiert. Wir werden in diesem Herbst die Neuverhandlung und Genehmigung von Nafta (des nordamerikanischen Freihandelsabkommens, die Red.) haben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Ceta, das ein gutes Abkommen für Europa und Kanada ist, Erfolg haben wird.

Wir feiern in diesem Jahr 150 Jahre Kanada. Wie lautet die Botschaft Kanadas an die Welt für 2017, 150 Jahre nach Bildung der Konföderation?

Wir feiern viele Dinge, wir blicken in die Vergangenheit, vor allem aber in die Zukunft. Ich bin davon überzeugt, dass Vielfalt eine Quelle von Stärke sein kann, nicht von Schwäche. Wir waren in der Lage, eine starke, reiche, widerstandsfähige Gesellschaft zu bauen trotz einiger fundamentaler Widersprüche, etwa im Verhältnis der anglofonen zur frankofonen Bevölkerung, indigene Bewohner zu Neu-Kanadiern. All diese Kontraste hätten sein können oder waren in unserer Vergangenheit Verwerfungslinien für Spaltung und Stress in unserem Land. Aber wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir verstehen, dass unterschiedliche Geschichten und Hintergründe, Ansichten und Identitäten sich gegenseitig ergänzen und zur Lösung von Problemen beitragen.

Sie werden oft an Ihren Vater erinnert. Im Februar erhielten Sie in Hamburg ein Foto, das Ihren Vater bei einem Segeltörn mit Bundeskanzler Helmut Schmidt zeigt, in Berlin gab Ihnen Angela Merkel ein Foto von Ihnen, Ihrem Vater und Kanzler Helmut Kohl. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie diese Geschenke erhalten?

Ich bin unglaublich stolz auf meinen Vater, auf das, was er tat, seine Werte und seinen Dienst für Kanada. Aber zu lernen, wer ich bin, während ich der Sohn meines Vaters bin, darum musste ich mich schon in meinen frühen Jahren bemühen. Ich höre heute von Menschen, dass es schwer sein müsse, Premierminister Kanadas zu sein, wenn der Vater auch Premierminister war. Ich sage Ihnen, es war schwer, die erste Klasse in der Schule zu beginnen, als mein Vater Premierminister war. Es war schwer, zur Universität zu gehen und den ersten Job anzutreten. Das war etwas, was ich verstehen musste. Aber ich kam an einen Punkt, an dem ich stolz auf ihn bin, mir aber auch bewusst bin, dass ich meine eigenen Verdienste habe. Wenn ich an meinen Vater erinnert werde, bin ich berührt und schätze es, aber ich weiss auch, dass ich meine eigene Rolle habe und meine eigene Arbeit machen muss. Ich schätze sehr die Dinge, die er vor 30, 40 Jahren für die Welt und Kanada machte. Aber ich bin mir sehr bewusst, dass die Aufgaben, vor denen ich stehe, meine eigenen Herausforderungen sind.

Der Vater: «Wenn alle Politiker wie der wären, würde auf der Welt Frieden herrschen», sagte John Lennon über Pierre Trudeau. Der Vater von Justin Trudeau war von 1968 bis 1984 mit Unterbrechungen kanadischer Premierminister. Das Bild von 1978 zeigt den im Jahr 2000 verstorbenen Premierminister mit seinem sechsjährigen Sohn Justin. (Bild: Getty)

Der Vater: «Wenn alle Politiker wie der wären, würde auf der Welt Frieden herrschen», sagte John Lennon über Pierre Trudeau. Der Vater von Justin Trudeau war von 1968 bis 1984 mit Unterbrechungen kanadischer Premierminister. Das Bild von 1978 zeigt den im Jahr 2000 verstorbenen Premierminister mit seinem sechsjährigen Sohn Justin. (Bild: Getty)

Der Nachbar: Es war das erste Treffen der Nachbarn seit Amtsantritt des neuen US-Präsidenten, und es war ein Treffen der Gegensätze: Der nationalistische, autoritäre Donald Trump empfing am 13. Februar 2017 den weltoffenen, feministischen kanadischen Premierminister Justin Trudeau. Wider Erwarten verlief das Gespräch harmonisch. (Bild: ANDREW HARNIK (AP))

Der Nachbar: Es war das erste Treffen der Nachbarn seit Amtsantritt des neuen US-Präsidenten, und es war ein Treffen der Gegensätze: Der nationalistische, autoritäre Donald Trump empfing am 13. Februar 2017 den weltoffenen, feministischen kanadischen Premierminister Justin Trudeau. Wider Erwarten verlief das Gespräch harmonisch. (Bild: ANDREW HARNIK (AP))

Die Pride Parade: Als erster amtierender Regierungschef Kanadas nahm Justin Trudeau 2016 und auch in diesem Jahr an einem Umzug von Schwulen und Lesben teil. Bei der Gay-Pride-Parade in Toronto hat Trudeau Flagge gezeigt: Er schwenkte eine Regenbogenflagge, das Kennzeichen der Schwulen- und Lesbenbewegung. (Bild: AP)

Die Pride Parade: Als erster amtierender Regierungschef Kanadas nahm Justin Trudeau 2016 und auch in diesem Jahr an einem Umzug von Schwulen und Lesben teil. Bei der Gay-Pride-Parade in Toronto hat Trudeau Flagge gezeigt: Er schwenkte eine Regenbogenflagge, das Kennzeichen der Schwulen- und Lesbenbewegung. (Bild: AP)

Das Kabinett : Nach seiner Wahl überraschte Justin Trudeau mit seinem Kabinett. Das 30-köpfige Regierungsteam besteht zur Hälfte aus Männern und Frauen und zum anderen aus einer Menge untypischer Vertreter. Im Kabinett finden sich ein Inuit, Sikhs, Einwanderer, Flüchtlinge. Im Bild: Trudeau mit der Umweltministerin Catherine McKenna. (Bild: AP)

Das Kabinett : Nach seiner Wahl überraschte Justin Trudeau mit seinem Kabinett. Das 30-köpfige Regierungsteam besteht zur Hälfte aus Männern und Frauen und zum anderen aus einer Menge untypischer Vertreter. Im Kabinett finden sich ein Inuit, Sikhs, Einwanderer, Flüchtlinge. Im Bild: Trudeau mit der Umweltministerin Catherine McKenna. (Bild: AP)

Die Socken: Trudeau verzichtet auf schwarze Normalo-Socken, die seine Berufskollegen gern tragen. Justin Trudeau trägt Socken mit Botschaft. An einem Nato-Gipfel waren es Socken mit Nato-Emblem, an der Pride Regenbogen-Socken, und am diesjährigen World Economic Forum in Davos wählte er Socken mit Totenköpfen (Bild). (Bild: AP)

Die Socken: Trudeau verzichtet auf schwarze Normalo-Socken, die seine Berufskollegen gern tragen. Justin Trudeau trägt Socken mit Botschaft. An einem Nato-Gipfel waren es Socken mit Nato-Emblem, an der Pride Regenbogen-Socken, und am diesjährigen World Economic Forum in Davos wählte er Socken mit Totenköpfen (Bild). (Bild: AP)

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