Machtwechsel

Kirgistans neuer Präsident Scheenbekow tritt sein Amt an

Im zentralasiatischen Kirgistan hat der neue Präsident Sooronbai Scheenbekow sein Amt angetreten. Der 59-jährige frühere Regierungschef legte am Freitag in der Hauptstadt Bischkek seinen Amtseid ab.

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Machtwechsel in Kirgistan
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Scheenbekow schreitet zur Vereidigung.
Feierlich tragen Soldaten die kirgisische Verfassung herbei.
Die Zeremonie fand in der Hauptstadt Bischkek statt.

Machtwechsel in Kirgistan

IGOR KOVALENKO

Er versprach, sich für die "Einheit des Landes" einzusetzen. Es war der erste friedliche Machtwechsel an der Staatsspitze der ehemaligen Sowjetrepublik seit der Unabhängigkeit 1991.

Scheenbekow tritt die Nachfolge von Almasbek Atambajew an, der laut Verfassung nach sechs Jahren Amtszeit nicht mehr antreten durfte. Die Vorgänger Atambajews waren durch Volksaufstände gestürzt worden.

Die Präsidentschaftswahl im Oktober hatte Scheenbekow gleich im ersten Durchgang mit fast 55 Prozent der Stimmen gewonnen. Sein grösster Rivale, der Oligarch Omurbek Babanow, kam nur auf 33 Prozent.

Das überwiegend muslimische Kirgistan mit seinen sechs Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern gilt als das demokratischste Land in Zentralasien - gleichzeitig aber auch als das politisch instabilste.

2005 wurde der autoritäre Staatschef Askar Akajew aus dem Amt gejagt, 2010 wurde auch sein Nachfolger Kurmanbek Bakijew gestürzt, im selben Jahr folgten blutige ethnische Unruhen zwischen Kirgisen und der usbekischen Minderheit. Nach einer Übergangszeit wurde 2011 Atambajew in einer friedlichen Wahl zum Präsidenten des zentralasiatischen Landes gewählt.

Wie es sich anfühlt, in Kirgistan Baumwolle zu pflücken – hier geht es zum Reisebericht

Baumwollpflücken in Kirgistan
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Abtransport unserer Baumwollernte im Lada.
Solange noch ein Teller Platz hat, ist ein Tisch nicht gedeckt in Kirgistan. Beim Servieren lassen sich die Kirgisen Zeit.
Fladenbrot mit zentralsymmetrischen Mustern.
Mann mit typisch kirgisischem Kalpak-Filzhut.
Osch-Basar: Exotische Düfte.
Kirigstan grenzt an Kasachstan, China, Tadschikistan und Usbekistan.
Am Issyk-Kul werden Felchen getrocknet.
Auch in Zentralasien arbeiten «Cowboys».
Ein wenig schüchtern: Kirgisischer Bub.
Eine Marktfrau gönnt sich eine Tee-Pause.
Relikt sowjetischer Zeiten: Lenin-Statue.

Baumwollpflücken in Kirgistan

Fotos: CKA (3) / Shutterstock (3) / Keystone (2) / Fotolia (1) / HO (1)