LAUSANNE/BRÜSSEL: Freiburger Schüler kommen in Brüsseler Metro mit Schrecken davon

Eine Klasse von Freiburger Kantonsschülern ist am Dienstag auf der gleichen Metro-Linie in Brüssel unterwegs gewesen, auf der es zu einem Bombenanschlag kam. Die 19 Schüler kamen mit dem Schrecken davon und konnten unverletzt ins Hotel zurückkehren. Auch Waadtländer Schüler befanden sich in Brüssel.

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In der Nähe der Metro-Station Maelbeek in Brüssel sichern Polizisten die Umgebung ab. (Bild: Keystone / EPA)

In der Nähe der Metro-Station Maelbeek in Brüssel sichern Polizisten die Umgebung ab. (Bild: Keystone / EPA)

Die Schulklasse besucht das dritte Jahr an der Kantonsschule St. Michel in der Stadt Freiburg. Die Schüler sind zwischen 18 und 19 Jahre alt. Sie werden so schnell wie möglich in die Schweiz zurückkehren, wie der Schulleiter Romain Jaquet der Nachrichtenagentur sda sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der Internetseite der Zeitung «20 minutes».
 
Die Eltern der Schüler wurden laufend über die Entwicklungen informiert, wie Jaquet festhielt. Es befanden sich keine weiteren Freiburger Schulklassen in Belgien, wie der Kanton am Dienstag auf Twitter festhielt.
 
Neben den Freiburger Schülern befanden sich auch drei Schulklassen eines Gymnasiums aus dem waadtländischen Morges in Belgien. Zwei der Klassen weilten in Brüssel, eine weitere in der Provinz Westflandern zwischen Brügge und Ypern. Auch die Waadtländer Schüler blieben unverletzt, wie Véronique Mariani, Direktorin der Schule, auf Anfrage sagte.

Auch Waadtländer Schüler kehren zurück

Die Schüler in Brüssel besuchten gerade die königliche Akademie der Naturwissenschaften, wie Mariani festhielt. Sie mussten nach dem Terror-Alarm zunächst dort bleiben, konnten inzwischen jedoch in ihre Hotels zurückkehren.
 
Die Eltern der Schüler seien am Morgen informiert worden. Auch die Waadtländer Schüler brechen nach den Terroranschlägen den Aufenthalt in Belgien ab. Die beiden Schulklassen in Brüssel werden noch am Dienstag mit Reisecars zurück in die Schweiz geführt. Die Schüler in Westflandern kehren am Mittwoch in die Heimat zurück.
 
Ausser diesen drei Klassen befänden sich derzeit keine weiteren Schüler aus dem Kanton in Belgien, wie ein Mediensprecher des Waadtländer Bildungsdepartements auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Er bestätigte einen Bericht der Westschweizer Zeitung «Le Matin».



sda