Flugzeugabsturz
Leichenteile an Bord der abgestürzten Egypt-Air-Maschine deuten auf Explosion hin

Die forensische Auswertung der gefundenen Leichenteile der über dem Mittelmeer abgestürzten Egypt-Air-Maschine deutet auf eine Explosion an Bord hin. Dies teilen die Behörden mit.

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Geborgene Gegenstände aus der Unglücksmaschine.

Geborgene Gegenstände aus der Unglücksmaschine.

Keystone/AP Egyptian Armed Forces/UNCREDITED

Geborgene Körperteile aus dem Wrack der über dem Mittelmeer abgestürzten Egypt-Air-Maschine deuten auf eine Explosion an Bord hin. Die gefundenen, sehr kleinen menschlichen Überreste legten dies nahe, verlautete am Dienstag aus Kreisen der Ermittler in Kairo.

Das grösste gefundene Körperteil habe das Ausmass einer Handfläche. Insgesamt seien seit Sonntag etwa 23 Behälter mit Leichenteilen angelandet worden. Spuren von Sprengstoff, was etwa auf eine Bombe an Bord hindeuten könne, hätten Forensiker aber bislang nicht entdeckt.

Der Airbus auf dem Flug von Paris nach Kairo hatte am Donnerstagmorgen kurz vor dem Absturz zwischen Kreta und Ägypten automatische Signale gesendet, die auf Rauch in der Nähe des Cockpits hingedeutet hatten. Rückschlüsse, was diesen ausgelöst habe, könnten daraus jedoch nicht gezogen werden, hatte die französische Flugunfallbehörde BAE erklärt. An Bord waren 66 Menschen.

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Screenshot/Flightradar24