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Mindestens 16 Tote bei Busunfall in Peru

Bei einem schweren Busunfall im Süden Perus sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Medienberichten zufolge sollen unter den Todesopfern auch zwei Deutsche sein.

 
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(dpa)

Das Auswärtige Amt teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass die Botschaft in Lima in engem Kontakt mit den zuständigen peruanischen Behörden stehe, die mit der Identifizierung der Verunglückten befasst sind.

Mehr als 40 Menschen seien bei dem Unfall in der Provinz Caravelí ausserdem verletzt worden, berichteten Medien des südamerikanischen Landes unter Berufung auf Polizei und Staatsanwaltschaft. Demnach war der Bus am frühen Montagmorgen auf der Schnellstrasse Panamericana unterwegs von der Hauptstadt Lima nach Arequipa, als das Fahrzeug von der Strasse abkam und in mehrere Minivans am Strassenrand krachte. Der Busfahrer wurde den Berichten zufolge zunächst festgenommen. Die Staatsanwaltschaft teilte per Twitter mit, die Identifizierung der Opfer laufe.

Nach Angaben der Verkehrsaufsicht war der Bus zu schnell gefahren. Er sei mit 106 Stundenkilometern unterwegs gewesen, obwohl auf dem betroffenen Strassenabschnitt nur 90 Stundenkilometer erlaubt seien. Der Fahrer selbst gab laut Medien einem technischen Defekt die Schuld an dem Unfall. Die Polizei untersuchte den Fall.