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Missbrauchsopfer: Papst-Rede war «schamlos»

Missbrauchsopfer haben empört auf die Rede von Papst Franziskus zum Abschluss der Anti-Missbrauchkonferenz im Vatikan reagiert.

(sda) Das schrieb die Irin Marie Collins, die selbst Opfer von Missbrauch wurde und einst in der päpstlichen Kinderschutzkommission sass, am Sonntag nach der Papst-Rede zum Abschluss des Anti-Missbrauchsgipfels auf Twitter.

«Die Rede des Papstes ist der schamlose Versuch, sich an die Spitze der Bewegung zu setzen, ohne sich der Schuld und dem Versagen zu stellen und wirkliche Veränderung anzugehen», twitterte auch Matthias Katsch vom deutschen Opferschutzverband Eckiger Tisch.

Der Papst hatte zwar ein Ende der Vertuschung und Durchgreifen gegen Täter versprochen. Allerdings nannte er keine konkreten Massnahmen, wie er das in Zukunft erreichen will.

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