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Mister 100 Prozent unter Druck

Deutschland Die Bundestagswahl im September scheint bereits entschieden zu sein: Die Union von Kanzlerin Merkel liegt bis zu 14 Prozent vor der SPD von Herausforderer Martin Schulz. Das sah mal ganz anders aus: Im März wurde der ehemalige EU-Politiker Schulz mit 100 Prozent der Stimmen zum Parteichef gewählt. Die SPD zählte innerhalb weniger Wochen Tausende neuer Mitglieder, sie überholte in Umfragen die Union, Schulz war beliebter als Merkel. Und jetzt? Drei Landtagswahlen haben die Genossen seither verloren.

Heute will die SPD in Dortmund am Programmparteitag die Trendwende einleiten. Sie fordert eine höhere Reichensteuer, verspricht Korrekturen für die Arbeitslosen und macht Vorschläge zur inneren Sicherheit.

Ob das für die Wahl reicht, ist mehr als fraglich. Es müsste wohl ein Wunder geschehen oder Merkel kolossale Fehler begehen, würde Schulz im Herbst tatsächlich neuer Kanzler. Dennoch: Vorsicht ist geboten, Stimmungen können rasch kippen. Trotzdem deutet der Trend für die SPD in Richtung Opposition. (crb)

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