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MÜNCHEN: Keine Schweizer Opfer in München

Zum jetzigen Zeitpunkt liegen dem Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) keine Hinweise vor, wonach Schweizer Staatsangehörige bei der Schiesserei in München zu Schaden gekommen sind.
Am Ort des Gewaltverbrechens werden Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt. (Bild: AP/Sebastian Widmann)

Am Ort des Gewaltverbrechens werden Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt. (Bild: AP/Sebastian Widmann)

Der Junge bringt wie viele andere Menschen Blumen und Kerzen für die Opfer des Amoklaufes zum Einkaufszentrum. Am Freitagabend erschoss ein 18-Jähriger dort 9 Menschen. (Bild: Keystone)
Trauern in der Öffentlichkeit: Eine Frau legt Blumen nieder. Zahlreiche Journalisten halten diesen Moment mit ihren Kameras fest. (Bild: Keystone / Sebastian Widmann)
Ein Mann verleiht seiner Trauer Ausdruck und legt Blumen nieder. (Bild: Keystone)
Eine Frau lässt ihren Tränen freien Lauf. (Bild: Keystone / Sebastian Widmann)
Eine Frau legt beim Eingang des Einkaufszentrum in München Blumen nieder. (Bild: Keystone / Karl-Josef Hildenbrand)
Warum? (Bild: AP/Sebastian Widmann)
Der Vater eines Opfers in der Nähe des tatorts. (Bild: AP/Sebastian Widmann)
Eine Frau zündet eine kerze an. (Bild: AP/Sebastian Widmann)
Eine Frau legt Blumen nieder. (Bild: Kerstin Joensson)
Blumen in der Nähe des Tatorts. (Bild: Kerstin Joensson)
Blumen in der Nähe des Tatorts. (Bild: AP/Kerstin Joensson)
Blumen in der Nähe des Tatorts. (Bild: AP/Sebastian Widmann)
Polizeipräsent in Münchens Innenstadt. (Bild: EPA/Daniel Karmann)
Ein Polizeiwagen vor dem Münchner Rathaus. (Bild: DANIEL KARMANN)
Beim Bundeskanzleramt in Berlin stehen die Flaggen auf Halbmast. (Bild: EPA/Rainer Jensen)
Eine Mutter hält ihrt Kind in den Armen.
Leute hatten geschrien und waren in Tränen ausgebrochen. (Bild: APTV)
Enorme Polizeipräsenz in München. (Bild: AP/Marc Kleine-Kleffmann)
Die Polizei sucht die Umgebung der Attacke ab. (Bild: AP/Marc Kleine-Kleffmann)
Die Polizei sucht die Umgebung der Attacke ab. (Bild: AP/Marc Kleine-Kleffmann)
Die Polizei sucht die Umgebung der Attacke ab. (Bild: AP/Marc Kleine-Kleffmann)
Unterdessen gab es auch in der Münchner Innenstadt einen Grosseinsatz der Polizei. Dieser stellte sich allerdings als Fehlalarm heraus. (Bild: Keystone/Felix Hörhager)
Ob es sich um einen oder mehrere Täter handle, sei noch offen. (Bild: Keystone/Matthias Balk)
GRAFIK --- Karte von Muenchen mit Lage des Olympia-Einkaufszentrums und des Stachus (60 X 71mm hoch) vom Freitag, 22. Juli 2016 (KEYSTONE/Gerhard Riezler) (Bild: Keystone)
«Wir versuchen, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Wir haben keine Kenntnis, wo die Täter sich aufhalten», sagte Thomas Baumann von der Polizei der Nachrichtenagentur dpa am Freitagabend. (Bild: Keystone/Lukas Schulze)
Eine Spezialeinheit der Polizei sichert derweil den Bereich der Ubahnstation am Karlsplatz in München. (Bild: Keystone/Andreas Gebert)
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort gewesen, nachdem Panik ausgebrochen war. (Bild: Keystone/Matthias Balk)
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort gewesen, nachdem Panik ausgebrochen war. (Bild: Keystone/Felix Hörhager)
München (Bild: APTV)
Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, das Gebiet um das Einkaufszentrum weiträumig zu meiden. (Bild: Keystone/Felix Hörhager)
Die ersten Meldungen seien um kurz vor 18:00 Uhr eingetroffen. Demnach seien die ersten Schüsse bei einem McDonald's-Schnellrestaurant gefallen, sagte die Polizeisprecherin. (Bild: Thamina Stoll)
Polizeiautos stehen rund um das Olympia-Einkaufszentrum. (Bild: Keystone/Felix Hörhager)
Nach der Attacke in München hat US-Präsident Barack Obama Deutschland seine Unterstützung zugesagt. (Bild: Keystone/Erik S. Lesser)
«Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten. Wir werden ihnen jegliche Unterstützung zusagen, die sie in diesen Umständen brauchen können», sagte Obama am Freitagnachmittag (Ortszeit) in Washington. (Bild: Keystone/Erik S. Lesser)
Es werden Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt. (Bild: AP/Sebastian Widmann)
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Schiesserei in Münchener Einkaufszentrum

Die Schweizer Vertretung in München stehe in Kontakt mit den lokalen Behörden, teilte das EDA am Samstag in einem Communiqué mit. Unter den Opfern der Schiesserei vom Freitagabend in München befinden sich fünf Jugendliche. Dies sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die vier anderen Toten ausser dem mutmasslichen 18 Jahre alten Todesschützen seien Erwachsene, ergänzte der Sprecher.

Aus den Sicherheitskreisen hiess es, der Attentäter von München soll Probleme in der Schule gehabt haben. Er sei in Deutschland gross geworden, seine Eltern seien in den 90er Jahren in die Bundesrepublik gekommen. Nach ersten Erkenntnissen sei der junge Mann bislang nicht im Zusammenhang mit politisch motivierter Kriminalität in Erscheinung getreten. Es werde aber in alle Richtungen ermittelt.

Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund des Attentäters gibt es bislang nicht. Der Mann hatte am Freitagabend nahe des Olympia-Einkaufszentrums (OEZ) neun Menschen mit einer Pistole getötet und 16 verletzt. Dann tötete er sich selbst.

Bayrischer Ministerpräsident will Konsequenzen für Sicherheit ziehen

Derweil will Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer aus dem Anschlag von München Konsequenzen für die Sicherheitsvorkehrungen ziehen. «Wir müssen alles dafür tun, um unsere Sicherheit zu verteidigen. Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit», erklärte der CSU-Chef am Samstag. Das bayerische Kabinett werde in seiner Sondersitzung um 11 Uhr (MESZ) darüber beraten, welche Folgerungen aus dem Anschlag zu ziehen seien.

Seehofer äusserte sich erschüttert über die Tat, mit der ein 18-jähriger Deutsch-Iraner am Freitagabend neun andere Menschen erschossen, 16 weitere verletzt und sich selbst das Leben genommen hatte.

«Die brutale und menschenverachtende Bluttat erfüllt uns alle mit Trauer und Entsetzen», erklärte der Regierungschef. «Für die Solidarität und das Mitgefühl, das wir weltweit erfahren haben, sind wir dankbar.» Polizei und Rettungsdienste hätten schnell und professionell reagiert. Über das Tatmotiv war zunächst nichts bekannt. Die Polizei wollte am Mittag erneut über den Stand der Ermittlungen informieren.

Der Iran verurteilte derweil den tödlichen Angriff. Die iranische Regierung verurteile «die Ermordung von schutzlosen Unschuldigen», sagte der iranische Aussenamtssprecher Bahram Ghassemi laut den Nachrichtenagenturen Irna und Isna.

Es gebe keine Alternative zum «totalen und unterschiedslose Kampf» gegen den Terrorismus. Die Regierung sage «der deutschen Bevölkerung und der Regierung ihre Solidarität» zu, sagte der Aussenamtssprecher.

sda/zim

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