Israel - USA
Netanjahu dankt Trump für Bekenntnis zu enger Partnerschaft

Selbe Feinde, selbe Werte: Im Rahmen des Jahrestreffens der pro-israelischen Lobbyorganisation AIPAC in Washington hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump für dessen Bekenntnis zu einer engen Partnerschaft der USA zu Israel gedankt.

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Benjamin Netanjahu hat sich mit Donald Trump getroffen. (Archiv)

Benjamin Netanjahu hat sich mit Donald Trump getroffen. (Archiv)

KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS

"Israel hat keine grösseren Freund als die USA und die USA haben keinen grösseren Freund als Israel", sagte der aus Jerusalem zugeschaltete Netanjahu. "Wir haben dieselben Feinde und teilen dieselben Werte."

Er wolle gemeinsam Trump einen Friedensschluss mit den Palästinensern erreichen, sagte Netanjahu. "Israel reicht allen die Hand, die Frieden wollen."

Die israelische Regierung verspricht sich von Trump eine Verbesserung des Verhältnisses beider Länder. Trump hatte sich zuletzt etwa in Fragen des israelischen Siedlungsbaus aber verhalten geäussert. Das wird als ein möglicher Grund gesehen, dass Netanjahu nicht persönlich zum Treffen des AIPAC mit ihren rund 18'000 Delegierten gereist ist.

Der Einfluss des AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) ist nach Einschätzung der israelischen Tageszeitung "Maariv" zuletzt gesunken. Als Hauptgrund wird ihr gescheiterter Blockadeversuch des Atomvertrages mit dem Iran angeführt.