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Papst erwähnt Verfolgung der Rohingya nicht ausdrücklich

Myanmar Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Myanmar darauf verzichtet, die Verfolgung der Rohingya explizit zu thematisieren. Auch nannte er den Namen der Volksgruppe bei seinem Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft, Diplomatie sowie mit De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi nicht. Er rief lediglich allgemein zur «Achtung jeder Volksgruppe» auf. Auch Gerechtigkeit und die Achtung der Menschenrechte seien unerlässlich für den Frieden, sagte der Papst gestern nach einem Treffen mit Aung San Suu Kyi. Die Friedensnobelpreisträgerin steht wegen des gewaltsamen Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in ihrem Land international in der Kritik.

Die Zukunft Myanmars müsse der Frieden sein, so der Papst. Franziskus war am Montag als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche zu einem Besuch in Myanmar eingetroffen. (sda)

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