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PARIS: Ermittlungen gegen Fillon ausgeweitet

Die Ermittlungen gegen den konservativen französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon sind nach Angaben aus Justizkreisen ausgeweitet worden. Es gehe um den Verdacht des «schweren Betrugs und der Fälschung», hiess es am Dienstagabend in Paris.
François Fillon bei einer Wahlkampfrede am Dienstag in Courbevoie bei Paris. (Bild: Keystone/EPA/ETIENNE LAURENT)

François Fillon bei einer Wahlkampfrede am Dienstag in Courbevoie bei Paris. (Bild: Keystone/EPA/ETIENNE LAURENT)

Im Zusammenhang mit der Scheinbeschäftigungsaffäre um seine Ehefrau und zwei seiner Kinder hatte die französische Justiz Mitte März ein Ermittlungsverfahren gegen Fillon unter anderem wegen mutmasslicher Veruntreuung von Staatsgeldern eingeleitet.

Die Zeitung «Le Monde» berichtete, die Pariser Finanzstaatsanwaltschaft habe am 16. März den Ermittlungsrichtern zusätzliche Unterlagen übergeben. Die Justiz frage sich, ob die Eheleute möglicherweise falsche Dokumente ausstellten, um die Gehälter für Fillons Frau Penelope zu rechtfertigen.

Als Abgeordneter bezahlte Fillon seine Frau jahrelang als parlamentarische Mitarbeiterin, für insgesamt rund 680'000 Euro abzüglich der Sozialbeiträge. Als Senator beschäftigte er ausserdem zwei seiner Kinder.

sda

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