PARIS: Front National bei Gedenkmarsch unerwünscht

Die rechtsextreme Partei Front National (FN) bleibt von dem Gedenkmarsch für die Opfer des Anschlags auf «Charlie Hebdo» am Sonntag ausgeschlossen.

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In Paris wird an die Opfer der Terroranschläge gedacht. (Bild: Keystone)

In Paris wird an die Opfer der Terroranschläge gedacht. (Bild: Keystone)

Sie habe bei einem Treffen mit Staatspräsident François Hollande am Freitag «keine klare Aufhebung eines Verbots» erwirken können, sagte FN-Chefin Marine Le Pen am Mittag. Sie bedauere dies, fügte sie hinzu, und warf Hollandes Sozialisten und der Zentrumspartei UDI «Sektierertum» vor. Beide würden sich gegen eine Einladung der FN zu dem «Republikanischen Marsch» stellen.

Zu dem Protest- und Gedenkmarsch werden am Sonntagnachmittag hunderttausende Menschen in Paris erwartet. Neben den meisten Parteien und Gewerkschaften haben auch Menschenrechtsorganisationen zur Teilnahme aufgerufen.

Der Marsch soll die zwölf Todesopfer des Angriffs auf das Sartire-Magazin «Charlie Hebdo» würdigen. Zugleich will Frankreich damit seine Geschlossenheit demonstrieren.

Auch wenn die rechtsextreme Partei nicht offiziell eingeladen ist, unter ihrem Parteibanner mitzumarschieren, bleibt ihren Mitgliedern die Teilnahme offen. «Alle Bürger können zu Demonstrationen kommen», sagte Hollande nach dem Treffen mit Le Pen. «Es ist ihre Entscheidung.»

Ein Mann und eine Frau halten in Lausanne die Titelseite des heute (14.1.2015) in Millionenauflage erschienenen Ausgabe von «Charlie Hebdo» in die Kamera. Ausserdem halten sie ein Plakat auf dem steht: «Ich bin ein Muslim. Ich bin gegen Terrorismus.» (Bild: EPA/SANDRO CAMPARDO)
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Ein Mann hält in Lausanne ein Plakat und einen Stift in die Luft, um an die Opfer des Attentats in Paris zu gedenken. (Bild: SANDRO CAMPARDO)
Menschen mit Plakaten in Lausanne: «Je suis Ahmed» (Ich bin Ahmed) ist darauf zu lesen. (Bild: SANDRO CAMPARDO)
Gedenkfeier in Lausanne am 14. Januar 2015. (Bild: SANDRO CAMPARDO)
In Lausanne gedenken Hunderte der Opfer. (Bild: SANDRO CAMPARDO)
Menschen gehen in Lausanne auf die Strasse. (Bild: SANDRO CAMPARDO)
Menschen gedenken der Attentat-Opfer in Lausanne. (Bild: SANDRO CAMPARDO)
Guatemala: Ein Mädchen hält ein Schild mit dem Slogan "Je suis Charlie" in die Höhe. (Bild: Keystone)
Kundgebung auf der Dominikanischen Republik. (Bild: Keystone)
In Mexiko zündet eine Fraue Kerzen an für die Opfer von Paris. (Bild: Keystone)
Mexiko: Mann mit dem Slogan der Kundgebung. (Bild: Keystone)
Die Zeitung "El Periodico" aus Guatemala widmet ihre Titelseite der Opfer von Paris. (Bild: Keystone)
Kundgebungen in Barsilien. (Bild: Keystone)
Rio de Paz, Brasilien: Hier mit dem Motto "Rio est Charlie". (Bild: Keystone)
Kerzen für die Opfer auch in Budapest. (Bild: Keystone)
Holland: Viele Menschen versammeln sich auch in Rotterdam. (Bild: Keystone)
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte an einer Kundgebung. (Bild: Keystone)
Auch in Tschechien brennen Kerzen für die Opfer aus Frankreich. (Bild: Keystone)
Kerzen der Anteilnahme in Budapest. (Bild: Keystone)
Kerzen und Spruchbänder in Berlin: Je suis Charlie, aber niemals Pegida. (Bild: Keystone)
Belgrad: Auch hier wird die Anteilnahme kund getan. (Bild: Keystone)
Nach der Attacke auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" haben Menschen in Gedenken an die Opfer ein Plakat mit der Aufschrift "Je suis Charlie" sowie Kerzen aufgestellt in Paris. (Bild: Keystone)
Französische Soldaten patrouillieren am Bahnhof Montparnasse in Paris. (Bild: Keystone)
Vor der französischen Botschaft in Berlin haben Menschen Rosen hingelegt. (Bild: Keystone)
Ein Mann entzündet eine Kerze vor der französischen Botschaft in Prag. (Bild: Keystone)
Solidaritätskundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin. (Bild: Keystone)
Menschen nehmen an einer Solidaritätskundgebung in Genf teil. (Bild: Keystone)
Solidaritätskundgebung für die Attentatsopfer in Genf. (Bild: Keystone)

Ein Mann und eine Frau halten in Lausanne die Titelseite des heute (14.1.2015) in Millionenauflage erschienenen Ausgabe von «Charlie Hebdo» in die Kamera. Ausserdem halten sie ein Plakat auf dem steht: «Ich bin ein Muslim. Ich bin gegen Terrorismus.» (Bild: EPA/SANDRO CAMPARDO)

Wilde Schiesserei im jüdischen Supermarkt in Paris. (Bild: Keystone)
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Geiseln werden von der Polizei in Sicherheit gebracht. (Bild: Keystone)
Polizei und Rettungskräfte im Einsatz beim Supermarkt in Paris. (Bild: Francois Mori)
Nach dem Sturm der Polizei begeben sich auch die Rettungskräfte in den Supermarkt, in dem mindestens vier Geiseln getötet wurden. (Bild: Keystone)
Rauch steigt auf aus dem Lebensmittelladen, in dem die Attentäter sich verschanzt hatten. (Bild: Keystone)
Rauch steigt auf aus der Druckerei in Dammartin-en-Goele. (Bild: Keystone)
SUPERMARKT, KOSCHERER SUPERMARKT, LEBENSMITTELGESCHAEFT, ANSCHLAG, TERRORANSCHLAG, SATIREMAGAZIN, SATIREZEITUNG, CHARLIE HEBDO, (Bild: Keystone)
SUPERMARKT, KOSCHERER SUPERMARKT, LEBENSMITTELGESCHAEFT, ANSCHLAG, TERRORANSCHLAG, SATIREMAGAZIN, SATIREZEITUNG, CHARLIE HEBDO, (Bild: Keystone)
SUPERMARKT, KOSCHERER SUPERMARKT, LEBENSMITTELGESCHAEFT, ANSCHLAG, TERRORANSCHLAG, SATIREMAGAZIN, SATIREZEITUNG, CHARLIE HEBDO, (Bild: Keystone)
FRANCE NEWSPAPER ATTACK (Bild: Keystone)
Police hunt for Charlie Hebdo suspects (Bild: Keystone)
Police hunt for Charlie Hebdo suspects (Bild: Keystone)
FRANCE NEWSPAPER ATTACK (Bild: Keystone)
FRANCE NEWSPAPER ATTACK (Bild: Keystone)
Ein Helikopter fliegt über die Druckerei, in dem sich die Attentäter versteckt haben. (Bild: Peter Dejong)
Police hunt for Charlie Hebdo suspects (Bild: Keystone)
France Newspaper Attack (Bild: Keystone)
Police hunt for Charlie Hebdo suspects (Bild: Keystone)
France Newspaper Attack (Bild: Keystone)
Das Attentat ereignete sich mitten in Paris. (Bild: IAN LANGSDON)
Augenzeugen berichten vom Ablaufs des Attentats. «Als ich vor der Tür des Gebäudes ankam, verlangten zwei vermummte und bewaffnete Männer einzutreten. Ich gab den Eingangscode ein. Oben angelangt, schossen sie auf Wolinski, auf Cabu. Sie sprachen perfekt Französisch und beriefen sich auf el Kaida», sagt Coco, Zeichnerin bei «Charlie Hebdo». Ein anonymer Zeuge sagt: «Ich war am Kaffeetrinken, als die Schiesserei begann. Sie schossen auf einen Polizisten. Er fiel um. Es war wie im Krieg. Ich bückte mich. Ein junger Polizist neben mir zitterte. Nach zwei Minuten war es vorbei.» (Bild: Keystone)
Die beiden Attentäter erschossen auf der Strasse einen Polizisten. (Bild: Keystone)
Einschusslöcher in der Frontscheibe eines Polizeiautos. (Bild: Anthony Bibard/Panoramic)
Polizisten blockieren die Zugangsstrassen zum Redaktionsgebäude von Charlie Hebdo. (Bild: IAN LANGSDON)
Der französische Präsident Francois Hollande (Mitte) wird von Polizisten und Security-Mitarbeitern abgeschirmt. (Bild: Remy De La Mauviniere)
Notärzte bei der Arbeit. (Bild: IAN LANGSDON)
Bewaffnete Polizisten blockieren die Strasse. (Bild: IAN LANGSDON)
Einschusslöcher in der Frontscheibe eines Polizeiautos. (Bild: Anthony Bibard/Panoramic)
12 killed in shooting at French satirical magazine, police say (Bild: IAN LANGSDON)
Frankreich - Attentat Charlie Hebdo (Bild: Anthony Bibard/Panoramic)
Eine Person wird nach der Schiesserei ins Spital gebracht. (Bild: Thibault Camus)
Bild: Thibault Camus
Bild: Thibault Camus
Staatspräsdient Hollande auf dem Weg zum Unglücksort (Bild: YOAN VALAT)
Deaths reported in shooting at satirical French magazine (Bild: YOAN VALAT)

Wilde Schiesserei im jüdischen Supermarkt in Paris. (Bild: Keystone)

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sda