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Peru traf doch noch

Für Peru endete die erste WM seit dem Jahr 1982 versöhnlich. In der Hitze von Sotschi setzten sich die zuvor torlosen Südamerikaner gegen Australien 2:0 durch. Australien hätte auch ein Sieg nicht mehr geholfen.
Australiens Tom Rogic (links) und Perus Paolo Hurtado (Bild: AP Photo/Efrem Lukatsky)

Australiens Tom Rogic (links) und Perus Paolo Hurtado (Bild: AP Photo/Efrem Lukatsky)

Vor dem Spiel hatten die Australier noch gehofft; ein Sieg gegen Peru und eine Niederlage Dänemarks gegen Frankreich hätte es für den Einzug in die Achtelfinals werden müssen. Beides traf nicht ein.

Während Frankreich und Dänemark die Punkte teilten, verpassten die Socceroos ihre eigene Vorgabe deutlich. Durch die 0:2-Niederlage gegen die vom frenetischen, weil mehrheitlich peruanischen Publikum getragenen und effizient agierenden Südamerikaner endete die fünfte WM-Endrunde zum vierten Mal in der Gruppenphase.

Früh nahmen die Peruaner der Gruppe C mit ihrem ersten WM-Treffer seit 1982 die Brisanz. Torschütze zum 1:0 in der 18. Minute war André Carrillo, der eine Volley-Abnahme innerhalb des Strafraums perfekt traf. Die Abseitsposition von Paolo Guerrero in der Entstehung war zu wenig eindeutig, um einen Eingriff des Video-Schiedsrichters zu rechtfertigen.

Guerrero die entscheidende Figur

Guerrero, dessen Dopingsperre wegen eines nachgewiesenen Kokain-Metaboliten erst kurz vor der WM ausgesetzt wurde, war bei Temperaturen oberhalb der 30-Grad-Marke die entscheidende Figur im Olympiastadion von Sotschi. Zum 1:0 lieferte er die Flanke, das 2:0 in der 50. Minute markierte er nach einem Abpraller selbst. Fast wäre in den Schlussminuten noch ein dritter Skorerpunkt hinzugekommen. Bei einer 3-gegen-1-Situation ging dem 34-jährigen auf den letzten Metern aber der Schnauf aus. Auch Edison Flores verpasste das 3:0 nach einem Konter in der 81. Minute knapp. Bei seinem Schuss prallte der Ball an den Pfosten.

Die peruanischen Spieler feiern nach ihrem 2:0 Sieg gegen die Aussies. (Bild: AP Photo/Martin Meissner)

Die peruanischen Spieler feiern nach ihrem 2:0 Sieg gegen die Aussies. (Bild: AP Photo/Martin Meissner)

Den ersten WM-Erfolg seit 40 Jahren widmete der zum drittältesten südamerikanischen WM-Torschützen aufgerückte Guerrero seinen Landsleuten und Teamkollege Jefferson Farfan, der das Spiel wegen einer Hirnerschütterung im Spital verfolgen musste. Australiens Altmeister Tim Cahill (38), der nach 53 Minuten für Luzerns Tomi Juric ins Spiel kam, blieb an seiner vierten WM-Endrunde zum ersten Mal ohne Torerfolg. Aziz Behich versäumte es, dem gut postierten Stürmer in der 71. Minute den Ball querzulegen.

"Das war ein grossartiger Abschluss dieser WM", sagte Perus Coach Ricardo Gareca. Sein Kontrahent Bert van Marwijk, dessen Zukunft offen ist, reagierte enttäuscht: "Ich fand, dass wir besser gespielt haben als der Gegner. Peru hat zweimal auf das Tor geschossen, beim 0:1 war es zudem Abseits." (sda)

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