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Putin bietet Aufzeichnung an

Gespräch Der russische Präsident Wladimir Putin ist gestern seinem amerikanischen Amtskollegen mit einem ungewöhnlichen Angebot zu Hilfe geeilt. Putin bot an, dem amerikanischen Parlament ein Protokoll des Gesprächs zur Verfügung zu stellen, das Aussenminister Sergei Lawrow in der vorigen Woche im Weissen Haus gehabt hatte. An dem Treffen war auch Botschafter Sergei Kislyak zugegen. Die «Washington Post» hatte am Montag den Vorwurf erhoben, Trump habe bei dieser Unterredung den Russen streng geheime Informationen verraten, die amerikanische Geheimdienste aus israelischen Quellen erhalten hatten. Die Informationen drehten sich um Anschlagspläne des IS und die Bemühungen der Terrororganisation, die Sicherheitskontrollen an internationalen Flughäfen zu umgehen. Das Weisse Haus wies die Anschuldigung entschieden zurück. Der Nationale Sicherheitsberater H.R. McMaster sagte am Dienstag, Trumps Aussagen seien «vollkommen angebracht» gewesen. Ein Berater Putins sagte auf Nachfrage der russischen Nachrichtenagentur Interfax, dass es sich bei dem Protokoll um ein schriftliches Dokument handle, das auf Notizen beruhe – und nicht auf einer Tonaufnahme, wie spekuliert worden war. (rrw)

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