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«Regierung sollte Eskalation stoppen»

Geht es nach Ricardo Bonilla Zafra (36) aus Lugano TI, wird am 1. Oktober in Katalonien keine Abstimmung stattfinden. «Ich hoffe immer noch, dass die katalanische Regionalregierung und die Zentralregierung in Madrid die Eskalation des Konflikts stoppen und eine Einigung finden», sagt er. Bonilla, aufgewachsen in Barcelona, ist vor drei Jahren in die Schweiz gezogen – in erster Linie der Liebe wegen: Seine Frau ist Tessinerin. Heute arbeitet er als Anwalt für eine Bank in Lugano.

Der 36-Jährige bezeichnet sich als Katalane und Spanier. Die katalanische Kultur werde in Spanien respektiert, Katalanisch sei Amtssprache. Aus seiner Sicht geht es in dem Konflikt in erster Linie um wirtschaftliche Interessen: Katalonien steuert 18 Prozent der Steuereinnahmen Spaniens bei, während nur etwa 14 Prozent der Ausgaben in die Region fliessen.

Die katalanische Regierung habe das Referendum vor allem deshalb angesetzt, um Druck auf Madrid zu machen. Bonilla wird an der Abstimmung nicht teilnehmen. Sie verstosse gegen die Verfassung. Ihn stört zudem, dass gar nicht ernsthaft darüber diskutiert werde, was die Unabhängigkeit bedeute. «Die separatistische Regierung verspricht alles Mögliche», sagt er. Etwa dass die Steuern sinken würden. Angesichts der hohen Verschuldung der Region sei das aber unrealistisch. (lkz)

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