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Regierungsbildung in Italien verzögert sich

In Rom machen Gerüchte die Runde, Carlo Cottarelli gebe seinen Regierungsauftrag zurück. Doch dieser dementiert. Cottarelli will sich am Mittwoch noch einmal mit Präsident Sergion Mattarella treffen.
Carlo Cottarelli (Mitte) verlässt den Präsidentenpalast in Rom. (Angelo Carconi/AP)

Carlo Cottarelli (Mitte) verlässt den Präsidentenpalast in Rom. (Angelo Carconi/AP)

(red/sda) Der Präsidentenpalast in Rom hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach der designierte italienische Ministerpräsident Carlo Cottarelli seinen Regierungsauftrag zurückgeben werde. "Wir sind dabei, einige Aspekte bezüglich der Ministerliste zu vertiefen, doch wir werden dazu nicht lange brauchen", sagte Cottarelli nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. Damit dementierte Cottarelli Spekulationen, nach denen er das Handtuch werfen wolle, da seine Übergangsregierung bei der Vertrauensabstimmung im Parlament keine Mehrheit zustande bringen dürfte.

Der Lombarde aus Cremona traf am Dienstagnachmittag Staatspräsident Sergio Mattarella. Es war erwartet worden, dass der Wirtschaftsexperte mit Jahrgang 1954 dem Staatsoberhaupt seine Ministerliste vorlegen würde. Cottarelli verliess jedoch nach einem Gespräch von rund 45 Minuten den Quirinalspalast kommentarlos. Ein Sprecher des Präsidialamtes teilte mit, dass es am Mittwochvormittag zu einem weiteren Treffen zwischen dem designierten Ministerpräsidenten und dem Staatsoberhaupt kommen werde.

Forderung nach sofortigen Neuwahlen

Die rechte Lega, die Anti-Estalishment-Protestbewegung Fünf Sterne, die konservative Forza Italia von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi und der sozialdemokratische Partito Democratico (PD) forderten im Senat sofortige Neuwahlen.

Diese könnten Ende Juli, oder Anfang August stattfinden, betonten einige Fünf-Sterne-Parlamentarier. "Wir müssen wieder wählen und zwar so rasch wie möglich", kommentierte der Fraktionschef der Fünf-Sterne-Bewegung (Movimento Cinque Stelle) im Senat, Danilo Toninelli. Auch Lega-Chef Matteo Salvini sagte: "Je früher wir wählen, desto besser."

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