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ROM: Papst Franziskus feiert Amtsjubiläum

Fernab vom Trubel in Rom hat Papst Franziskus am Donnerstag sein erstes Amtsjubiläum begangen. Lediglich im Kurznachrichtendienst Twitter meldete sich der Pontifex am Donnerstag öffentlich zu Wort.
«Betet für mich!» schrieb der Papst seinen zwölf Millionen «Followern» in neun Sprachen. (Bild: Keystone)

«Betet für mich!» schrieb der Papst seinen zwölf Millionen «Followern» in neun Sprachen. (Bild: Keystone)

«Betet für mich!» schrieb er seinen zwölf Millionen «Followern» in neun Sprachen. Der Papst befindet sich seit dem Wochenende mit den Kurienkardinälen zu Einkehrtagen anlässlich der Fastenzeit in einem kleinen Dorf südöstlich von Rom und wird erst am Samstag wieder in den Kirchenstaat zurückkehren.

Für seine schlichte Art bekannt, machte der Papst aus dem Jahrestag keine grosse Sache: «Er betet, es gibt nichts Spezielles, der Tag unterscheidet sich nicht von den anderen Tagen», sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi am Donnerstag.

Er wollte keine Feier. Die zahlreichen Glückwünsche aus aller Welt erreichten ihn deshalb praktisch nicht, zumal im Vatikan wegen des Jahrestages Festtagsruhe herrschte.

Franziskus hat mit einem offenen neuen Stil, einer demütigen Haltung und dem Plädoyer für eine «arme Kirche der Armen» als Nachfolger von Benedikt XVI. starke Akzente gesetzt.

Franziskus schickt auf dem Petersplatz eine Friedenstaube aus. (Bild: Keystone)
Hier noch Kardinal: Ankunft von Jorge Bergoglio am 7. März zur Zusammenkunft der Kardinäle aus aller Welt im Namen der Papstwahl. (Bild: Keystone)
Weisser Rauch steigt auf aus dem Kamin der sixtinischen Kapelle. (Bild: Keystone)
Am 13. März 2013 winkt der neue Papst vom Balkon: Er hat den Namen Franziskus gewählt. Die Masse musste etwas länger warten auf ihn, weil er sich weigerte, die pompösen Papst-Kleider anzuziehen und stattdessen in schlichtem Weiss auf den Balkon treten wollte. (Bild: Keystone)
Franziskus ist der erste Papst aus dem Kontinent Amerika und ausserhalb Europas. (Bild: Keystone)
Papst Franziskus segnet die jubelnde Menschenmasse auf dem Petersplatz. (Bild: Keystone)
Eine Aufnahme von Bischof Jorge Bergoglio vom 6. April 2005. (Bild: Keystone)
Schon ein Tag nach der Wahl baute in Indien ein Künstler eine Sandskulptur mit dem Antlitz des neuen Papstes. (Bild: Keystone)
Bischof Jorge Beniglio wäscht die Füsse von Armen und Drogenabhängigen am Hohen Donnerstag, 20. März 2008. (Bild: Keystone)
Papst Franzsikus winkt in die Menge auf dem Weg zur Feier zu seiner Amtseinsetzung. (Bild: Keystone)
Die Messe zur Amtseinführungs fand am 19. März 2013 statt. Der neue Papst strahlend auf dem Papamobil. (Bild: Keystone)
Die Kardinäle versammeln sich zur Amtseinführung. (Bild: Keystone)
Hilfe für den neu geweihten Papst auf den Treppen im Vatikan. (Bild: Keystone)
Papst Franziskus und die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner. (Bild: Keystone)
Bundespräsident Ueli Maurer am 6. Mai 2013 bei einer Audienz. (Bild: Keystone)
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte Franziskus am 18. Mai 2013. (Bild: Keystone)
Franziskus herzt ein Kind während der Generalaudienz. (Bild: Keystone)
Das erste Angelusgebet am 17. März. Der neue Papst beginnt es mit den Worten "Buon giorno". (Bild: Keystone)
Der erste Urbi et Orbi-Segen an Ostern 2013. (Bild: Keystone)
"Oh wie ich gerne eine arme Kirche für die Armen hätte": sagte Papst Franziskus am 16. März. Zu seiner Rechten Georg Gänswein, deutscher Bischof und einer seiner beiden Privatsekretäre des Papstes. (Bild: Keystone)
Franziskus, der Tierfreund. (Bild: Keystone)
Übertragung des Gottesdienstes am Weltjugendtag in Brasilien. (Bild: Keystone)
An der Copacabana versammelte sich eine nie dagewesene Menschenmenge zum Weltjugendtag vom 28. Juli. (Bild: Keystone)
Sandskulptur am Copacabana-Beach. (Bild: Keystone)
Fussballfan Franziskus erhält am 25. Juli ein T-Shirt. (Bild: Keystone)
Unterwegs mit dem Papamobil in Rio. (Bild: Keystone)
Immer fröhlich: Der Papst während eines Interviews. (Bild: Keystone)
Ein Herz für benachteiligte Kinder: Besuch in Assisi. (Bild: Keystone)
Besondere Begegnung mit einem Kind beim Besuch in Assisi. (Bild: Keystone)
Am 5. Oktober feiert Franziskus eine Messe in Assisi. (Bild: Keystone)
So sieht eine Generalaudienz des Papstes aus: Umjubelt von Menschenmassen. (Bild: Keystone)
Mit seinem Lächeln eroberte er die Herzen im Sturm. (Bild: Keystone)
Doch auch ein nachdenkliches Gesicht gehört zu ihm: Hier an der Weihnachtsmesse. (Bild: Keystone)
Franziskus ehrt eine Jesus-Statue am Neujahrstag 2014. (Bild: Keystone)
Das gibt es erst seit der Wahl von Franziskus: Zwei Päpste, der zurückgetretene Benedikt und sein Nachfolger, gleichzeitig auf einem Bild. (Bild: Keystone)
Ein auf einer Hausmauer in Rom angebrachter Wandsticker zeigt Papst Franziskus als Superhelden und ist bei Passanten ein beliebtes Fotomotiv. (Bild: Keystone)
Ein Papst schafft es auf das Titelbild des Rolling Stone-Magzines... (Bild: Keystone)
...und wird vom Time-Magazin zur Person des Jahres 2013 gekürt. (Bild: Keystone)
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Ein Jahr Franziskus

Auftrieb für katholische Kirche in der Schweiz

Die Schweizer Bischöfe erhoffen sich von Papst Franziskus einen Aufschwung für die römisch-katholische Kirche in der Schweiz. Dies teilte der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Markus Büchel, in einem Communiqué mit. «Wir Schweizer Bischöfe hoffen und beten, dass sich dieser Auftrieb in den kommenden Jahren fortsetzt», schreibt der St. Galler Bischof.

Auch der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill gratulierte Franziskus zu einem effektiven ersten Amtsjahr. In einem Schreiben an den Pontifex begrüsste Kirill die Entwicklung der Beziehungen zwischen katholischer und orthodoxer Kirche. Der Brief gilt als weiterer Schritt der Annäherung zwischen dem Vatikan und den Orthodoxen.

Neben den Gratulationen von Staatschefs und einfachen Gläubigen haben die Medien in aller Welt dieses erste Jahr des Pontifikats von Jorge Mario Bergoglio ausführlich nachgezeichnet und gewürdigt. In Italien wird er als «sanfter Revolutionär» und «Brückenbauer» zwischen dem Vatikan und den Gläubigen« hervorgehoben.

Der Papst als Medienphänomen

Franziskus werfe aber noch viele Fragen auf, meinte am Jahrestag der Wahl die Turiner Tageszeitung «La Stampa»: Ist er grossteils ein Medienphänomen? Geht es ihm allein um seelsorgerische Erneuerung? Oder beginnt in der Kunst der Auslegung der Kirchendoktrin eine neue Phase?

Eine Eurispes-Umfrage in Italien ergab ein Plebiszit für den Papst: 87 Prozent der Befragten schätzen ihn und seine Art, das zuvor untergrabene Vertrauen in die Kirche ist immerhin wieder auf 50 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert seit etwa sechs Jahren.

Vom »Time«-Magazin wurde er zur Persönlichkeit des Jahres gekürt und auch das Musikmagazin »Rolling Stone« hob ein Bild des Papstes auf seinen Titel. Dem 77-Jährigen selbst ist der Personenkult jedoch zuwider. »Den Papst als Superman darzustellen, als eine Art Star, scheint anstössig«, sagte er kürzlich in einem Interview. »Ich mag diese Papst-Franziskus-Mythologie nicht.

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