Flugzeugabsturz
Russisches Frachtflugzeug stürzt im Südsudan ab: mindestens 10 Tote

Offenbar kam es kurz nach dem Start des Frachtflugzeuges zu einer Bruchlandung. Erste Meldungen sprechen von Dutzenden Toten. Es soll aber auch Überlebende geben.

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Luftbild von Juba im Südsudan.

Luftbild von Juba im Südsudan.

ZVG

Beim Absturz eines russischen Frachtflugzeugs im Südsudan sind mindestens zehn Personen ums Leben gekommen. Wie der von der UNO unterstützte Radiosender Miraya berichtete, stürzte das Flugzeug am Mittwoch kurz nach dem Start am internationalen Flughafens von Juba ab.

Bei der Unglücksmaschine soll es sich um eine Antonov An-12 handeln:

Widersprüchliche Angaben über Opferzahlen

Über die Opferzahlen bestehen verschiedene, sich teilweise widersprechende Darstellungen. Ein Journalist der Nachrichtenagentur Reuters berichtet von über 40 Leichen.

An Bord der Antonov seien neben der 20-köpfigen Besatzung etliche Passagiere gewesen.

Zwei Personen, darunter ein Kleinkind, hätten überlebt. Viele der Todesopfer seien durch herabstürzende Trümmerteile ums Leben gekommen.

Andere Quellen bestätigen zwar, dass es Überlebende gegeben hat, sprechen aber von lediglich fünf Crewmitgliedern und sieben Passagieren an Bord und demnach weniger Opfern.

Laut Radio Miraya befand sich die Maschine zum Zeitpunkt des Absturzes nur 800 Meter von der Startbahn entfernt. Das Frachtflugzeug sei auf dem Weg nach Paloch im südsudanesischen Bundesstaat Upper Nile gewesen.

Juba ist die Hauptstadt des Südsudan und liegt hier:

Googlemaps Karte: Südsudan.

Googlemaps Karte: Südsudan.

ZVG

(tat/sda)