Ägypten
Schweiz dehnt Reisewarnung für Ägypten aus

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hat heute Dienstag die Reisewarnungen für Ägypten weiter verschärft. Das EDA rät neu auch von Reisen in Gebieten am Nil ab.

Drucken
Teilen
Der Staudamm in der Nähe von Assuan
7 Bilder
An diese Orte in Ägypten sollte man nicht mehr reisen
Ein Mann unterwegs auf dem längsten Fluss der Welt dem Nil
Der Tempel Abu Simbel am Westufer des Nassersees
Ein Tempel in voller Schönheit in Luxor
Eine Bewohnerin von Luxor macht die Bedeutung des Tourismus deutlich
Tempel von Luxor

Der Staudamm in der Nähe von Assuan

Keystone

Dies betrifft unter anderem auch die ostägyptische Stadt Luxor, welche mit seinen archäologischen Stätten ein beliebtes Ziel für Touristen ist. Aber auch Assuan, Asyut und Fayyum die weiteren grossen Städte in der Nil-Region sind mit dieser Warnung belegt worden.

Das EDA rät ausserdem weiterhin von touristischen Reisen ins Landesinnere ab. Reisen nach Ägypten sollten momentan auf die Badeorte am Roten Meer beschränkt werden.

Wichtig ist allerdings auch an den Badeorten, dass man sich über die aktuelle Sicherheitslage informiert und an die Anweisungen der lokalen Behörden hält. Demonstrationen und Menschenaufläufe sollten angesichts der verschärften Sicherheitslage ebenfalls gemieden werden.

Nur wenige Stornierungen bei Reiseveranstaltern

Der Schweizer Touristenstrom schwäche sich im Juli traditionellerweise etwas ab, so das EDA. Beim Schweizer Reiseveranstalter Hotelplan etwa sind es derzeit 310 Kunden, die ein ägyptisches Ferienangebot beanspruchen. Sämtliche dieser Personen befinden sich in den Badeorten am Roten Meer, wie Hotelplan-Sprecherin Anja Dobes gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagt.

Kuoni seinerseits zählt aktuell 190 Ägypten-Reisende in seinen Reihen. Auch sie halten sich laut Sprecher Julian Chan alle in den Feriendestinationen Sharm el Sheikh und Hurghada auf.

Reisen in die Hauptstadt Kairo seien abgesagt worden, erklärt Chan weiter. Gleich wie Hotelplan-Sprecherin Dobes gibt er aber an, dass auch bei seinem Reiseanbieter grundsätzlich nur wenige Buchungen storniert wurden. (rva/sda)