Bergunglück
Schweizer Bergsteiger stirbt an Berghang in Patagonien

Ein Schweizer und ein Schwede sind beim Ersteigen eines Gipfels im südargentinischen Patagonien tödlich verunglückt. Die beiden Bergsteiger wurden an einem Hang der 3002 Meter hohen Bergnadel Poincenot tot aufgefunden.

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Am Poncenot-Gipfel (links) geschah das Unglück.

Am Poncenot-Gipfel (links) geschah das Unglück.

Wikimedia commons/Renzo dugo

Das berichtete die Nachrichtenagentur DyN am Montag nach Angaben der Rettungsmannschaften von El Chaltén. Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda den Tod eines Schweizer Bürgers in Argentinien.

Die beiden Europäer hatten die Ersteigung vom 12. bis zum 14. März geplant. Die Suchaktion wurde laut der Nachrichtenagentur DyN erst gestartet, als aus der Schweiz Alarm geschlagen wurde, weil die zwei Männer nicht den geplanten Rückflug genommen hatten.

Es sei nicht klar, ob sie am Auf- oder Abstieg den Hang hinabgestürzt seien, erklärte Carolina Codó, die Leiterin der Rettungsmannschaften in El Chaltén. Einer habe wahrscheinlich den anderen mitgerissen, da sie aneinander angebunden aufgefunden wurden. Die Leichen wurden von den Rettungsteams nicht geborgen.

El Chaltén, 2000 Kilometer südwestlich von Buenos Aires, liegt am Fuss des Fitz-Roy-Massivs und ist ein beliebter Startpunkt für Trekkingausflüge und für Bergsteiger aus aller Welt.