Italien
Schwere Diffamierung: Erdbeben-Gemeinde Amatrice geht gegen «Charlie Hebdo» vor

Die mittelitalienische Berggemeinde Amatrice, Ort eines schweren Erdbebens am 24. August mit 295 Todesopfern, hat am Montag eine Beschwerde gegen die französische Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" eingereicht. Der Vorwurf, den ein Rechtsanwalt im Namen der Gemeinde bei einem Gericht der Stadt Rieti vorbrachte, lautet auf schwere Diffamierung.

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Charlie Hebdos Karikatur zum schweren Erdbeben im italienischen Amatrice

Charlie Hebdos Karikatur zum schweren Erdbeben im italienischen Amatrice

Screenshot/Twitter

Karikaturen des Satire-Magazins über die Katastrophe hatten in ganz Italien Empörung und Wut ausgelöst. Auf einer Zeichnung mit der Überschrift "Erdbeben auf italienische Art" waren Erdbebenopfer als Lasagne-Schichten dargestellt. Amatrice ist bekannt für seine "Spaghetti all'Amatriciana".

Später veröffentlichte "Charlie Hebdo" auf Facebook noch eine weitere Zeichnung zum Erdbeben. Darauf sagt eine verschüttete Frau: "Nicht 'Charlie Hebdo' baut eure Häuser, sondern die Mafia."

Die französische Botschaft distanzierte sich von den Karikaturen. Der Bürgermeister von Amatrice, Sergio Pirozzi, zeigte sich entsetzt. "Wie ist es möglich, eine Karikatur über Tote veröffentlichen?", sagte er gegenüber lokalen Medien. Er sei sicher, dass die Zeichnungen nicht die Gefühle der Franzosen repräsentieren.

Die Opferzahlen steigen.
19 Bilder
BLaue Notzelte für die Bevölkerung .
Die Opferzahlen steigen.
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Auch in der Nacht gingen die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in Italien in den betroffenen Gebieten weiter.
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Eine Halle dient der Bevölkerung als Unterkunft.
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Auch in der Nacht gingen die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in Italien in den betroffenen Gebieten weiter.
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Auch in der Nacht gingen die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in Italien in den betroffenen Gebieten weiter.
Auch in der Nacht gingen die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in Italien in den betroffenen Gebieten weiter.
Auch in der Nacht gingen die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in Italien in den betroffenen Gebieten weiter.
Auch in der Nacht gingen die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in Italien in den betroffenen Gebieten weiter.
Auch in der Nacht gingen die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in Italien in den betroffenen Gebieten weiter.
Auch in der Nacht gingen die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in Italien in den betroffenen Gebieten weiter.
Auch in der Nacht gingen die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in Italien in den betroffenen Gebieten weiter.

Die Opferzahlen steigen.

Keystone

Die französische Satire-Zeitschrift,"Charlie Hebdo" war im Januar 2015 war Ziel eines Terroranschlags: Zwei Islamisten stürmten das Redaktionsbüro und töteten zwölf Redaktionsmitglieder.

Mittelitalien war am 24. August von einem Erdbeben der Stärke 6,0 bis 6,2 erschüttert worden. Der Grossteil der 295 Todesopfer stammte aus dem weitgehend zerstörten Ferienort Amatrice.