Flüchtlinge
Sechs afghanische Kinder bei Überfahrt nach Griechenland ertrunken

Ein Schlauchboot, welches zu einer griechischen Insel fahren sollte, ging wegen starkem Wind und hohen Wellen unter. Acht Flüchtlinge darauf konnten gerettet werden, für sechs Kinder kam jede Hilfe zu spät.

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Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolbild)

Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolbild)

SDA

Sechs afghanische Kinder sind bei der Überfahrt in einem Flüchtlingsboot von der Türkei nach Griechenland ertrunken. Die Leichen der Kinder, darunter ein Baby, wurden am Dienstag an der Küste der Provinz Izmir im Westen der Türkei gefunden, wie die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

Die Flüchtlinge waren in der Nacht von der Region Cesme zur griechischen Insel Chios in einem Schlauchboot gestartet, das später bei starkem Wind und hohen Wellen unterging.

Die türkische Küstenwache konnte acht Flüchtlinge retten, wie die Nachrichtenagentur Dogan meldete. Sie trugen alle Schwimmwesten. Zwei weitere Flüchtlinge wurden noch vermisst. Bereits am Montag war darüber hinaus die Leiche eines fünfjährigen Mädchens an der Küste von Cesme angeschwemmt worden.