Kurios
Skifahrer verschwindet spurlos – und taucht 4600km entfernt wieder auf (mit neuer Frisur)

Constantinos «Danny» Filippidis aus Toronto reiste wie jedes Jahr mit einer Gruppe pensionierter und aktiver Feuerwehrmänner nach Whiteface Mountain im US-Bundesstaat New York. Am 7. Februar fuhr er alleine eine letzte Abfahrt. Und tauchte danach nicht wieder auf.

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Die Polizei sucht nach Zeugen, um die mysteriöse Geschichte des verschwundenen Skifahrers zu rekonstruieren.

Die Polizei sucht nach Zeugen, um die mysteriöse Geschichte des verschwundenen Skifahrers zu rekonstruieren.

Screenshot/Twitter

Sechs Tage lang wurde nach dem 49-Jährigen gesucht, auch mit Helikoptern und Flugblättern:

Als die meisten schon mit dem Schlimmsten gerechnet hatten, tauchte Filippidis sechs Tage nach seinem Verschwinden wieder auf. Und zwar laut Angaben der Polizei am Sacramento International Airport – 4600 Kilometer westlich vom Ort seines Verschwindens.

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Der Familienvater trug noch immer die gleichen Klamotten wie bei seiner letzten Skiabfahrt und machte einen verwirrten Eindruck, wie The Sacramento Bee berichtet. Doch die Geschichte wird noch absurder: Filippidis hatte eine neue Frisur und neues iPhone dabei. Was in der Zwischenzeit passiert war, daran kann er sich laut Berichten nicht wirklich erinnern.

Filippidis mit neuer Frisur in Sacramento.

Filippidis mit neuer Frisur in Sacramento.

www.nyspnews.com

Doch wie ist er überhaupt dort hin gekommen? Laut Medienberichten kann er nicht geflogen sein, da er seinen Pass nicht dabei hatte. Angeblich kann sich der Feuerwehrmann vage daran erinnern, in einem Truck transportiert worden zu sein und viel geschlafen zu haben. Laut Polizei ist «Danny» weder krank, noch hatte er sich irgendwelche Drogen eingeflösst.

Die Behörden gehen davon aus, dass sich der 49-Jährige bei seiner letzten Skitour am Kopf verletzte und deshalb Erinnerungslücken hat. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, um die mysteriöse Geschichte zu rekonstruieren. (nfr)