Slowakische Woche in Bern

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Slowakische Toppolitiker drücken sich zurzeit in Bern die Klinke in die Hand: Gestern wurde Finanzminister Peter Kažimír von Amtskollege Ueli Maurer empfangen, morgen werden Aussenminister und Vizepremier Miroslav Lajcák ebenso wie Staatspräsident Andrej Kiska zu einem offiziellen Arbeitsbesuch erwartet.

Namentlich der 53-jährige Jurist, Diplomat und parteilose Politiker Lajcák ist zurzeit ein gefragter Mann. Er präsidiert nicht nur bis Ende Jahr den EU-Ministerrat, sondern wurde auch bis vor zwei ­Wochen zu den aussichtsreichsten Kandidaten für den Posten des UNO-Generalsekretärs gezählt. Sein Besuch war ursprünglich bereits für heute vorgesehen, wurde aber kurzfristig auf morgen verschoben, weil Lajcák zunächst nach New York fliegen musste.

Die bilateralen Beziehungen zwischen der Eidgenossenschaft und der Slowakischen Republik sind sehr eng. Erst vor vier Monaten reiste Bundespräsident Johann Scheider-Ammann nach Bratislava, wo er zu einem Staatsbesuch eingeladen worden war. «Die Slowakei ist der Schweiz sehr hilfreich in der Europapolitik, dafür sind wir dankbar», sagte EDA-Informationschef Jean-Marc Crevoisier unserer Zeitung. (eno.)