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SYDNEY: Polizei geht bei Messerangriff in Australien von IS-Hintergrund aus

Nahe Sydney hat ein junger Mann mit einem Messer einen Wanderer schwer verletzt. Es ist nicht Australiens erster Fall in dieser Woche, in dem ein junger Mann im Namen des IS Schrecken verbreitet.
Ein Mann griff in Sidney einen Wanderer mit einem Messer an. Australische Polizisten bei einer Medienkonferenz in Australien (Symbolbild). (Bild: AP Photo/Rick Rycroft, File)

Ein Mann griff in Sidney einen Wanderer mit einem Messer an. Australische Polizisten bei einer Medienkonferenz in Australien (Symbolbild). (Bild: AP Photo/Rick Rycroft, File)

Ein mutmasslicher Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist in Australien nach Messerangriffen auf einen Wanderer und einen Polizisten festgenommen worden. Seine Tat werde als Terroranschlag betrachtet, teilte die Polizei am Samstagabend mit.

Der 22-jährige habe einen älteren Mann in Minto, einem Vorort von Sydney, mit mehreren Stichen lebensgefährlich verletzt. Er habe auch versucht, auf einen Polizisten einzustechen. Die Einsatzkräfte nahmen ihm ein grosses Messer ab.

«Das war ganz klar eine sehr explosive, sehr gewalttätige Situation, mit der Polizei und Mitglieder der Gemeinde konfrontiert wurden», sagte eine Polizeisprecherin. Rufe des Täters deuteten auf einen Bezug zur Terrormiliz IS hin.

Auch in seiner Wohnung sei Material sichergestellt worden, das auf eine Verbindung zum IS hindeute. «Wir wissen, dass diese Person starke religiöse Vorstellungen hat, die vom IS inspiriert wurden. Was ihn zu dieser Tat gestern bewog, wissen wir nicht.»

Anschlag auf Opernhaus geplant?

Den Angaben zufolge kannten Täter und Opfer sich nicht. Der junge Täter war schon ein paar Mal der Polizei mit seltsamem Verhalten aufgefallen. «Der Fall hier zeigt wirklich die Herausforderung: Das ist das neue Gesicht des Terrorismus», sagte die Polizeisprecherin.

Erst am Freitag hatte ein Gericht in Sydney die Unterbringung eines 18-Jährigen in einer Psychiatrie angeordnet, nachdem dieser mit einem Anschlag auf das Opernhaus gedroht und behauptet hatte, vom IS beauftragt worden zu sein.

sda

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