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«Sympathien für die Separatisten»

Ana García Bermúdez (37) aus Rolle VD wird nicht an der Abstimmung am 1. Oktober teilnehmen: Ende Oktober erwartet die 37-Jährige ihr erstes Kind, und es wäre zu riskant, ein Flugzeug zu besteigen. Aber auch wenn sie teilnehmen könnte – sie wüsste nicht, wie sie stimmen würde. García ist vor eineinhalb Jahren von Barcelona zu ihrem Schweizer Freund in den Kanton Waadt gezogen. Sie fand eine Arbeit als Physiotherapeutin. Ihr gefällt es hier, aber eines Tages hofft sie, nach Katalonien zurückzukehren.

Ob die Region dann ein unabhängiger Staat sein wird? «Ich fühle mich sowohl als Spanierin als auch als Katalanin», sagt sie. Eigentlich ist sie keine Anhängerin der Unabhängigkeit. Das Verhalten der Zentralregierung habe aber dazu geführt, dass ihre Sympathien für die Separatisten gewachsen seien.

Garcías Eltern haben dafür kein Verständnis. Sie sind beide von anderen Regionen Spaniens nach Barcelona gezogen und überzeugte Anhänger der spanischen Einheit. «Inzwischen sprechen wir nicht mehr über das Thema», sagt sie mit spürbarer Enttäuschung. Die Spannungen, welche die Unabhängigkeitsfrage auslöst, dringen bis in die Familien. García hofft, dass möglichst viele an der Abstimmung teilnehmen – und dass die Regierung in Madrid endlich zu einem Dialog einwilligt. (lkz)

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