TERROR IN BRÜSSEL: Nach den Bomben: Betroffenheit und Solidarität

Bei den Bombenanschlägen in Brüssel sind mindesten 30 Menschen getötet worden, über 250 erlitten Verletzungen. Die Welt reagiert: mit Betroffenheit und Solidarität.

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Eine Frau zünden eine Kerze an. (Bild: EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)

Eine Frau zünden eine Kerze an. (Bild: EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)

Der Place de la Bourse vor der Brüsseler Börse war in der Nacht Ort der Trauer und der Solidarität. (Bild: EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)
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Zwei Menschen in Betroffenheit. (Bild: EPA/YOAN VALAT)
Kerzen und Blumen. (Bild: EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)
Eine Frau zünden eine Kerze an. (Bild: EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)
Ihr Wunsch: Mehr glitzernde Sterne über dem Himmel von Brüssel. (Bild: EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)
Solidarität in Paris: «Franzosen zusammen mit Belgiern» lautet simpel und einfach die Botschaft auf dem Transparent. (Bild: EPA/ETIENNE LAURENT)
Solidarität an der griechisch-mazedonischen Grenze: Ein Mann im Flüchtlingscamp Idomi im stillen Protest: «Betet für Belgien». (Bild: EPA / ARMANDO BABANI)
Solidarität in den USA: Das Baseball-Team «Minnesota Twins» gedenkt vor einem Spiel der Opfer von Brüssel. (Bild: AP Photo / Tony Gutierrez)
Eine Frau und ein Kind stellen eine Kerze vor die belgische Botschaft in Budapest. (Bild: Balazs Mohai/MTI via AP)
Zeichen der Solidarität vor der belgischen Botschaft in Berlin. (Bild: EPA/PAUL ZINKEN)
Menschen haben Blumen bei den Fenstern des belgischen Konsulats in in St. Petersburg gelegt. (Bild: EPA / ANATOLY MALTSEV)
Menschen bringen Blumen und Kerzen zur belgischen Botschaft in Warschau. (Bild: EPA/BARTLOMIEJ ZBOROWSKI)
In den belgischen Nationalfarben beleuchtet: Das Brandenburger Tor in Berlin … (Bild: AP Photo / Markus Schreiber)
… der Trevi-Brunnen in Rom, … (Bild: AP Photo / Andrew Medichini)
… das Denkmal Los Arcos in Guadalajara, Mexico, … (Bild: EPA/ULISES RUIZ BASURTO)
… das One World Trade Center in New York, … (Bild: AP Photo / Frank Franklin II)
… die Blue Bridge in Grand Rapids, Michigan, … (Bild: (Nick Gonzales/The Grand Rapids Press via AP)
… das Stadthaus von Lissabon, … (Bild: EPA / ANTONIO COTRIM)
… der Burj Khalifain Dubai, … (Bild: EPA / ALI HAIDER)
… Der Kulturpalast in Warschau, … (Bild: AP Photo / Czarek Sokolowski)
… das Kapitol in Rom, … (Bild: AP Photo / Andrew Medichini)
… das Nagyardei Stadium in Debrecen, … (Bild: Balazs Mohai/MTI via A)
… der Neptunbrunnen in Florenz, … (Bild: EPA / MAURIZIO DEGL' INNOCENTI)
… das Stadthaus in San Francisco, … (Bild: EPA / JOHN G. MABANGLO)
… und der Eiffelturm in Paris. (Bild: EPA / IAN LANGSDON)
Am Hauptsitz der EU in Brüssel wehen die Fahnen auf Halbmast. (Bild: AP Photo / Virginia Mayo)

Der Place de la Bourse vor der Brüsseler Börse war in der Nacht Ort der Trauer und der Solidarität. (Bild: EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)

Brüsseler beginnen Tag nach Anschlägen unter Schutz


Brüssel (sda afp) Am Tag nach den Anschlägen von Brüssel hat das öffentliche Leben in der belgischen Hauptstadt verhalten wieder begonnen. Die meisten öffentlichen Verkehrsmittel nahmen am Mittwochmorgen den Betrieb auf.
 
Auf Teilabschnitten verkehrte auch die U-Bahn-Linie, auf die am Dienstag ein Anschlag verübt wurde. An den Eingängen kontrollierten Polizisten und Soldaten jede Tasche. Der Flughafen, an dem es zwei Bombenexplosionen gegeben hatte, blieb geschlossen.
 
Bei den Anschlägen im Flughafen und in einer U-Bahn-Station im Europaviertel waren am Dienstag mehr als 30 Menschen getötet worden. Rund 250 weitere wurden verletzt. Belgiens Aussenminister Didier Reynders sagte am Mittwoch im Sender RTBF, unter den Toten und Verletzten gebe es wahrscheinlich Opfer aus «rund 40 verschiedenen Nationen».
 
Für den Mittag kündigten die Behörden in Brüssel eine Schweigeminute an. Die Regierung hatte am Dienstag bereits Staatstrauer bis zum Donnerstag ausgerufen, landesweit wehten die Flaggen an öffentlichen Gebäuden auf Halbmast.

Zeichen der Solidarität

Auf dem Börsenplatz im Zentrum versammelten sich am Morgen wie schon am Dienstag zahlreiche Menschen, um der Opfer zu gedenken. Einige zündeten Kerzen an. Auf dem Boden standen mit Kreide Worte wie «Solidarität», «Wir sind eins» oder «Liebe Brüssel».
 
Auf einem Transparent stand auf Flämisch und Französisch «Wir sind Brüssel». Neben einer belgischen Fahne war «Vereint gegen den Hass» zu lesen.
 
Anders als nach den Pariser Anschlägen vom November sollten auch die Schulen laut belgischem Krisenzentrum trotz der höchsten Terrorwarnstufe grundsätzlich öffnen. Dasselbe galt für Behörden und Einkaufszentren.
 
Der Flughafenbetreiber teilte mit, er werde im Laufe des Tages bewerten, wie schnell der Airport wieder geöffnet werden könne. Reisende wurde gebeten, ihre Fluglinien zu kontaktieren. Durch die Explosionen war in der Abflughalle grosser Schaden entstanden.