TERROR: Sicherheitsvorkehrungen weltweit verschärft

Aus Furcht vor weiteren Anschlägen nach den Attentaten von Paris haben Regierungen weltweit die Sicherheitsvorkehrungen in ihren Ländern verschärft. Betroffen sind unter anderem öffentliche Plätze, Kultureinrichtungen, Verkehrswege und Grenzübergänge.

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Die Sicherheitsvorkehrungen wurden auf der ganzen Welt erhöht. Im Bild: Ein Grenzpolizist an der Grenze Frankreich/Schweiz. (Bild: Keystone/ Salvatore di Nolfi)

Die Sicherheitsvorkehrungen wurden auf der ganzen Welt erhöht. Im Bild: Ein Grenzpolizist an der Grenze Frankreich/Schweiz. (Bild: Keystone/ Salvatore di Nolfi)

Die Polizei in London kündigte für Samstagabend eine erhöhte Präsenz im West End an, wo sich zahlreiche Theater und beliebte Restaurants befinden. Sie werde zudem landesweit mehr Beamte für Personenkontrollen abstellen, so die Londoner Polizei.
 
Über weitere Massnahmen sollte im Laufe des Tages das britische Sicherheitskabinett beraten. Derzeit gilt in Grossbritannien die zweithöchste Sicherheitsstufe, nach der ein Anschlag für sehr wahrscheinlich gehalten wird.
 
In New York wurden nach Angaben der Polizei noch am Freitagabend Spezialeinheiten zur Terrorabwehr an verschiedenen Sehenswürdigkeiten und anderen Orten postiert, die von besonders vielen Touristen besucht werden. Gleiches galt für Boston, Washington und weitere US-Städte.
 
In Bussen und Zügen wurden Taschen und andere Gepäckstücke nach möglichen Sprengsätzen durchsucht. Dabei handelte es sich den Behörden zufolge um reine Vorsichtsmassnahmen. Das Heimatschutzministerium erklärte, es liege nach den Anschlägen in Frankreich keine konkrete Bedrohung für die USA vor.
 
Russland kündigte Massnahmen zur Sicherung der Verkehrswege im ganzen Land an. Es wurde erwogen, Flüge von Moskau nach Paris auszusetzen.
 
Finnland und Belgien verschärften ihre Grenzkontrollen. Auch in Italien wurden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Die Philippinen versetzten ihre Sicherheitskräfte vor dem in Manila anstehenden Gipfeltreffen der Apec-Staaten, zu dem kommende Woche auch US-Präsident Barack Obama erwartet wurde, in volle Alarmbereitschaft.

Frauen mit Kerzen vor der französischen Botschaft in Montreal. (Bild: AP/Graham Hughes)
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Bestürzung und Trauer vor dem Cafe Carillon in Paris. (Bild: YOAN VALAT)
Eine junge Frau betet vor dem Cafe Carillon in Paris. (Bild: EPA/Yoan Valat)
Ein kleiner Knabe legt vor dem Cafe Carillon in Paris Blumen nieder. (Bild: EPA/Yoan Valat)
Ein kleiner Knabe legt vor dem Cafe Carillon in Paris Blumen nieder. (Bild: EPA/Yoan Valat)
Bestürzung und Trauer vor dem Cafe Carillon in Paris. (Bild: AP/Jerome Delay)
Kinder legen vor der französischen Botschaft in Den Haag Blumen nieder. (Bild: EPA/Alexander Schippers)
Die Präsidentin der Abgeordnetenkammer,  Laura Boldrini, legt Blumen nieder vor der französischen Botschaft in Rom. (Bild: EPA/Maurizio Brambatti)
Ein Mann trauert vor dem französischen Konsulat in Montreal. (Bild: AP/Graham Hughes)
Trauernde Frauen vor der französischen Botschaft in Montreal. (Bild: AP/Graham Hughes)
Frauen zeigen Parolen vor der französischen Botschaft im Montreal. (Bild: AP/Graham Hughes)
Frauen zünden Kerzen an  vor der französischen Botschaft im Montreal. (Bild: AP/Graham Hughes)
Eine Frau kniet vor Blumen bei der französischen Botschaft in Rom (AP Photo/Gregorio Borgia) (Bild: AP/Gregorio Borgia)
Eine weisse Rose auf einem als Friedenszeichen symbolisierten Eiffelturm vor der französischen Botschaft in Rom. (Bild: AP/Gregorio Borgia)
Eine weisse Rose auf einem als Friedenszeichen symbolisierten Eiffelturm vor der französischen Botschaft in Rom. (Bild: AP/Gregorio Borgia)
Vor dem Rathaus in San Francissco gedenken Menschen der Opfer von Paris. (Bild: EPA/John G. Mabanglo)
Eine Frau und ein Kind stehen vor den Blumen  bei der französischen Botschaft in Moskau. (Bild: EPA/Sergei Chrikov)
Zwei Frauen mit Blumen vor der französischen Botschaft in Moskau. (Bild: EPA/Sergei Chrikov)
Kerzen und selbstgemalte Karten vor der französischen Botschaft in Moskau. (Bild: EPA/Sergei Chrikov)
Zahlreiche Menschen gedenken vor der französischen Botschaft in Russland der Opfer. (Bild: EPA/Sergei Chrikov)
Ein Kind legt vor der französischen Botschaft in Moskau Blumen nieder. (Bild: EPA/Sergei Chrikov)
Menschen gedenken vor der französishen Botschaft in Moskau der Opfer des Attentats. (Bild: EPA/Sergei Chrikov)
Die tricolore der französischen Botschaft in Berlin steht auf Halbmast. (Bild: EPA/Gregor Fisher)
Ein Mann legt vor der französischen Botschaft in Berlin Blumen nieder. (Bild: EPA/Gregor Fisher)
Mit einem Poster und Blumen wird vor der französischen Botschaft in Berlin der Opfer gedacht. (Bild: AP/Markus Schreiber)
Eine weisse Rose und eine handgeschriebene Notiz vor der französischen Botschaft in Madrid. (Bild: EPA/Angel Diaz)

Frauen mit Kerzen vor der französischen Botschaft in Montreal. (Bild: AP/Graham Hughes)

Eine der überlebenden Konzertbesucherinnen des Terroranschlages im Bataclan. (Bild: AP/Thibault Camus)
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Die Fassungslosigkeit steht diesen Rettungskräften ins Gesicht geschrieben. (Bild: EPA/Etienne Laurent)
Ein Mann hält die «Tricolore» hoch. (Bild: AP/Gregor Fisher)
Polizeipräsident vor dem Musiktheater Bataclan, wo über 100 Personen dem Attentat zum Opfer fielen. (Bild: JULIEN WARNAND)
Alleine im Konzertsaal Bataclan gibt es weit über 100 Todesopfer zu beklagen. (Bild: EPA/Christophe Petit Tesson)
Ein Opfer des Terroranschlages liegt vor dem «Bataclan». (Bild: EPA/Yoan Valat)
Überlebende des Terroranschlags im Bataclan werden von den Sanitätern betreut. (Bild: Thibault Camus)
Polizeikräfte vor dem  Bataclan, in dem beim Anschlag weiter über hundert Konzertbesucher ums Leben kamen. (Bild: CHRISTOPHE PETIT TESSON)
Mehrere hundert Polizeikräfte standen nach dem Anschlag im Konzertsaal Bataclan im Einsatz. (Bild: EPA/Christophe Petit Tesson)
Opfer des Terroranschlags sind umgeben von Polizei und Rettungskräften. (Bild: AP/Jacques Brinon)
Vor einem Cafe in Paris liegen zwei Todesopfer des Terroranschlags. (Bild: AP/Thibault Camus)
Sanitäter im Einsatz vor einem Restaurant in Paris. (Bild: AP/Thibault Camus)
Ein verwundeter Mann wird in den Rettungswagen getragen. (Bild: EPA/Etienne Laurent)
Ein Verletzter wird vom Rettungsdienst erstversorgt. (Bild: EPA/Etienne Laurent)
Polizisten bei der Spurensicherung, Opfer des Anschlags sind mit Tüchern bedeckt. (Bild: AP/Thibault Camus)
Verwundete werden aus dem Stade de France geleitet. (Bild: EPA/Ian Langsdon)
Polizisten riegeln das Gelände rund um das  Stade de France ab. (Bild: Michel Euler)
Polizisten riegeln das Gelände rund um das  Stade de France ab. (Bild: AP/Michel Euler)
Polizisten riegeln das Gelände rund um das  Stade de France ab. (Bild: AP/Michel Euler)
Verwundete werden vor dem Stade de France  durch Sanitäter erstversorgt. (Bild: EPA/Ian Langsdon)
Verwundete werden vor dem Stade de France  durch Sanitäter erstversorgt. (Bild: EPA/Ian Langsdon)
Einsatzkräfte vor dem Stade de France. (Bild: AP/Michel Euler)
Einsatzkräfte vor dem Stade de France. (Bild: EPA/Ian Langsdon)
Einsatzkräfte vor dem Stade de France. (Bild: EPA/Ian Langsdon)

Eine der überlebenden Konzertbesucherinnen des Terroranschlages im Bataclan. (Bild: AP/Thibault Camus)

sda